Auch die dritte Trainingseinheit der Tourenwagen-WM in Zandvoort verlief ohne größere Komplikationen. Bei strahlendem Sonnenschein war es erneut Alain Menu, der sich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte. Der Schweizer fuhr eine Zeit von 1:48.610 Minuten und war damit nur unwesentlich schneller als seine Verfolger.
Den guten Start in den Tag für Chevrolet machte Nicola Larini perfekt. Larini war nur eine Zehntel langsamer als sein Markenkollege und platzierte sich somit auf dem zweiten Rang. Berg auf ging es für den Niederländer Tom Coronel. Erstmal fuhr der Lokalmatador auf seiner 4,307 Kilometer langen Hausbahn unter die besten Drei. In 1:48.743 Minuten absolvierte Coronel seine schnellste Runde.
Auch Tielemans, der am Vortag nur mit einem Ausflug ins Kiesbett glänzen konnte, verbesserte sich in der Generalprobe zur Qualifikation deutlich. Hinter dem besten BMW, der von Augusto Farfus bewegt wurde, belegte der Niederländer den fünften Platz.
Weltmeister Andy Priaulx kam mit 0.667 Sekunden Rückstand auf den sechsten Platz, gefolgt von Rob Huff auf Position sieben. Damit waren alle drei Chevrolet unter den besten Zehn, die Verbesserungen am Auto scheinen sich bezahlt zu machen.
Das Seat-Werksteam rund um Neueinsteiger und Starfahrer Tiago Monteiro fuhr in der 30-minütigen Testsession nur hinterher. Auf dem achten Platz war der Portugiese der schnellste Fahrer in einem werksseitig eingesetzten Seat Leon. Jörg Müller schaffte es zum ersten Mal an diesem Wochenende nicht unter die besten Zehn. Der Hückelhovener wurde nur Elfter.
Der Italiener Alex Zanardi haderte etwas mit seinem BMW 320si. Zanardi verbremste sich mehrfach bei der Anfahrt zum Audi-S, einmal kratzte der ehemalige Formel 1-Pilot sogar an der Narbe zum Kiesbett. Das Limit zu hoch legte dagegen Luca Rangoni. Nach knapp der Hälfte der Session drehte sich der Landsmann von Zanardi in der Tarzanbocht, konnte das Training aber fortsetzen.

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