WTCC - Coronel verärgert über Strafmaße

Werksfahrer bevorzugt behandelt?

Tom Coronel platzt der Kragen: Der Niederländer beschwert sich über die unterschiedlich harten Strafmaße und sieht Werksfahrer von den Kommissaren bevorzugt.
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Motorsport-Magazin.com - Dass Rob Huff nach dem kontaktbetonten Rennen in Monza mit einer Verwarnung davon kommt, schmeckt Tom Coronel überhaupt nicht. Der Niederländer zeigte sich im Fahrerlager von Valencia - dem Ort, an dem er selber im Vorjahr für eine Kollision mit Javier Villa zehn Strafsekunden erhielt und zusätzlich beim nächsten Rennen um zehn Startplätze strafversetzt wurde - äußerst unzufrieden mit der Bestrafungspolitik der Rennkommissare.

"Ich hatte letztes Jahr ein Missverständnis mit Villa im Kampf um den Sieg", wird der fliegende Holländer von Autosport zitiert. "Es war nicht meine Intention, ihn zu berühren, aber wir flogen beide ab. So ist Motorsport und so ist Tom Coronel - da gibt es keine langweiligen Momente. Aber wenn man sich die Vorfälle mit Rob Huff in Monza anschaut, denke ich, dass mehr Gerechtigkeit bei den Strafen gegen Werksfahrer und Privatiers herrschen sollte", wittert er einen Bonus für Werksfahrer in der Rennleitung.

"Wenn ich es tue, werde ich bestraft und zurückversetzt, während Huff in Monza bloß eine Verwarnung erhält", tobt der BMW-Pilot. Dennoch hofft er, aus der Uneinigkeit bei den Blauen Profit schlagen zu können: "Wir sollte in der Lage sein, auf das Podium zu fahren, sollten die 'Schlümpfe' [Chevrolets] anfangen, Spielchen wie in Monza zu treiben."


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