WTCC - Huff über Vizetitel nicht enttäuscht

Die beste Saison meiner Karriere

Rob Huff machte Yvan Muller die Titelverteidigung 2011 nicht gerade leicht. Für den Briten ein Grund, trotz des verpassten Titels, stolz auf sein Jahr zu sein.
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Motorsport-Magazin.com - Auch wenn Rob Huff am Ende drei Punkte zum Meisterschaftsgewinn in der WTCC fehlten, wollte der Brite stolz auf sich und seine Saison sein. Das Jahr beendete er mit einem Doppelerfolg in Macau im bestmöglichen Stil, auch wenn ihm die Titelehren auf Grund des dritten Platzes vom alten und neuen Meister Yvan Muller, im zweiten Lauf zwischen den Häuserschluchten, verwehrt blieben. "Es war ein fantastisches Wochenende und ich hatte ein fantastisches Jahr", wollte sich der Chevrolet-Pilot nach dem Saisonfinale nicht allzu sehr über den verpassten Gesamtsieg 2011 ärgern.

Irgendjemand hat mir einmal erzählt, dass man Titel nur mit Konstanz gewinnt - jedes einzelne Rennen in den Punkten beendet zu haben, stimmt mich somit natürlich sehr glücklich.
Rob Huff

"Ich denke, das war sicher das bisher stärkste Jahr meine Karriere. Irgendjemand hat mir einmal erzählt, dass man Titel nur mit Konstanz gewinnt - jedes einzelne Rennen in den Punkten beendet zu haben, stimmt mich somit natürlich sehr glücklich", zog der Vizemeister Bilanz. "Ich denke, dass ich im letzten Jahr eine Menge von Yvan gelernt habe. Dieses Jahr war das wieder der Fall und auch Alain Menu hat sehr viel eingebracht. Ich möchte ihnen danken, dass wir so gut zusammenarbeiten - und unglücklicherweise müssen wir das nächstes Jahr schon wieder", fügte Huff mit einem Lachen an. Er selbst habe im zweiten Lauf in Macau auch gar nicht gewusst, wo Muller gerade liegen würde.

Der Brite habe sich ausschließlich darauf konzentriert, auf dem engen Stadtkurs erst einmal den zweiten Sieg einzufahren. Auf einen möglichen Titelgewinn habe er während des Rennens gar nicht erst spekuliert. "Ich habe nicht einmal daran gedacht und ich wollte auch von meinem Ingenieur nichts zu diesem Thema hören", verriet Huff nach der Zieldurchfahrt. Wichtig sei am Wochenende nur gewesen, erst die Pole-Position und dann beide Siege einzufahren. "Ich habe wirklich alles gegeben", meinte der Chevrolet-Pilot, der trotz seiner knappen Niederlage von einem "großartigen Jahr" sprach und erklärte: "Es war wirklich unglaublich."


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