WRC - Mexiko, Teamstimmen

Steigerung in Argentinien

Wie bei den Fahrern überwog auch bei den meisten Teamchefs die Zufriedenheit und die Vorfreude auf die Rallye Argentinien
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Motorsport-Magazin.com - Olivier Quesnel (Citroen, Teamchef):
Der heutige Sieg ist eine tolle Belohnung für Citroen Sport, wirklich jeder hat sich an diesem Wochenende voll eingesetzt. Wir haben gut reagiert um das Setup des C4 so genau an die spezifische Charakteristik der mexikanischen Etappen anzupassen und ein so konkurrenzfähiges Paket zu schnüren. Sébastien [Loeb] und Daniel [Elena] haben bis auf einen Punkt auf den aktuellen WM- Führenden aufgeschlossen und Citroen hat den Abstand in der Konstrukteurswertung stabilisiert. Sébastien Loebs Leistung wird gespiegelt durch die erstklassige Leistung [des Duos] Sébastien Ogier/ Julien Ingrassia in der FIA Junior WRC mit ihrem Citroen C2 Super 1600. Das Team der France FFSA gewann seinen ersten internationalen Auftritt, was wirklich ein bemerkenswerter Erfolg ist."

Loebs Fans hatten Grund zur Freude. - Foto: Sutton

Mark Deans (Motorsport Direktor Ford Europa):
Das war die erste Schotterrallye in dieser Saison und für den Focus RS WRC ging es darum seine Geschwindigkeit auf den in diesem Jahr dominierenden Untergrund unter Beweis zu stellen. Vier Focus kamen in den Top 7 ins Ziel und dass das BP Ford Abu Dhabi Team seine Führung in beiden Meisterschaften auch nach drei Rallyes aufrecht erhalten konnte, stellt einen optimalen Start ins Jahr dar.

Malcolm Wilson (Ford, Teamchef) über BP- Ford:
Nach all dem, was uns passiert ist, kommen wir mit einem großartigen Ergebnis [aus dem Wochenende] heraus, welches unsere Führung in der Weltmeisterschaft ausbaut. Dass Mikko [Hirvonen] nach seinen Problemen immer noch die Fahrerwertung anführt, ist mehr als wir Freitag Abend erwarten durften. Ich bin zufrieden, dass wir unter Beweis gestellt haben, dass wir den Speed hatten, um die Rallye anzuführen und das lässt uns zuversichtlich nach Argentinien schauen.

Malcolm Wilson (Ford, Teamchef) über Stobart- Ford:
Es war eine beeindruckende Leistung des Stobart Teams, wenn man bedenkt, dass nach Gigi [Gallis] Ausfall nur Matthew [Wilson] Punkte geholt hat. Der sechste Platz ist eine tolle Position, besonders in seiner ersten Rallye, in der er in diesem Jahr als Punktfahrer nominiert war. Mit der Geschwindigkeit, die Gigi am ersten Tag gezeigt hat und der Performance Henning [Solbergs] wird das Stobart Team auch in Argentinien eine starke Fahrerpaarung haben. Es war außerdem das erste Mal für die Jungs, das sie die neuen Pirelli Reifen gefahren sind und ich denke sie werden eine Menge von dieser Rallye mitnehmen.

Argentinien wartet auf die WRC-Piloten. - Foto: Sutton

Andrew Tinkler (Vorsitzender Stobart Gruppe):
Das war eine irre Rallye für Matthew [Wilson] und seine Leistung hat dem Stobart Team geholfen in einer guten Position der Meisterschaft zu bleiben. Scott hat sein bestes WRC Ergebnis erzielt und ich freue mich gerade deshalb so für ihn, weil sein Enthusiasmus und seine Professionalität auf hervorragende Art und Weise genau das verkörpern, was Stobart so auszeichnet. Gigi [Gallis] Ausfall ist eine Schande, aber er hat großartiges Potential und eine außergewöhnliche Geschwindigkeit am ersten Tag gezeigt und ich denke, dass Matthew und er daran in Argentinien anknüpfen können werden.

David Richards (Subaru, Teamchef):
Chris [Atkinson] hat einen phantastischen Job gemacht und ich glaube fest daran, dass er noch vor Ende dieses Jahres eine Rallye gewinnen kann. Wir hatten einen sehr ermutigenden Start ins Jahr und wir bringen uns in eine sehr starke Ausgangsposition für das neue Auto, den WRC 2008. Peter hat heute einen guten Job gemacht und nach unserer Performance hier in Mexiko steht für mich fest, dass wir seit Schweden einige Schritte vorwärts gemacht haben und wir werden das in Argentinien fortsetzen.

Nobuhiro Tajima (Suzuki, Teamchef):
Es tut mir für unsere beiden Fahrer sehr leid, besonders für Toni [Gardemeister], der in seine 100. Rallye ging. Es war eine unglaublich enttäuschende Erfahrung für jeden von uns. Wie bei der Rallye Monte Carlo und in Schweden wurden wir von einem Motorenproblem gestoppt und wir denken, dass es aus ähnlichen Gründen geschah, auch wenn wir das erst genau wissen, nachdem wir die Autos genau untersucht haben. Es ist klar, dass wir bei den Motoren Handlungsbedarf haben, aber nach dem aktuellen Motoren Reglement ist es uns nicht erlaubt die Motoren während oder zwischen den Rallyes zu wechseln um das Problem zu verstehen. Als ein neues Team wollen und müssen wir uns verbessern, aber manchmal ist das nicht leicht, wenn dir die Regeln als Neueinsteiger keinen Gefallen tun. Toni hatte heute keine Chance, aber bis zu seinem Ausfall hat P-G [Andersson] einen phantastischen Job für uns gemacht. Das Potential ist immer noch absolut dar und wir sind zuversichtlich, dass wir nach dieser Enttäuschung zurückschlagen werden.


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