WRC - Riedemann vor Polen-Premiere optimistisch

Polen ist für alle Neuland

Christian Riedemann startet in Polen zu seinem zweiten Einsatz in der Junior-WRC. Der Deutsche reist optimistisch an, obwohl die Rallye komplettes Neuland ist.

Motorsport-Magazin.com - Beim zweiten Lauf zur Junior Rallye Weltmeisterschaft (JWRC) betreten Christian Riedemann und Lara Vanneste am kommenden Wochenende Rallye-Neuland. Mit ihrem Citroën DS3 R3T wird das Team zum ersten Mal bei der Rallye Polen an den Start gehen.

Da keiner der JWRC-Teilnehmer mit der Rallye Polen vertraut ist, starten alle mit denselben Voraussetzungen in den zweiten Lauf.
Christian Riedemann

Für die meisten Piloten ist die Rallye absolutes Neuland. So auch für den einzigen deutschen Teilnehmer im WM-Feld Christian Riedemann. Seine belgische Co-Pilotin Lara Vanneste und er werden nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Portugal als Zweitplatzierte der Meisterschaft nach Polen reisen.

Auf den Wertungsprüfungen rund um das Rallyezentrum Mikolajki will der Citroën Pilot die gute Leistung vom Saisonauftakt bestätigen und erneut einen Podiumsplatz erreichen. "Da keiner der JWRC-Teilnehmer mit der Rallye Polen vertraut ist, starten alle mit denselben Voraussetzungen in den zweiten Lauf. Bereits in Portugal war deutlich zu sehen, wie eng es an der Spitze der JWRC zugeht, so dass auch diesmal Spannung vorprogrammiert ist", so der 26-jährige Sulinger.

Christian Riedemann freut sich auf Polen - Foto: Sven Kollus

Neben den Rallye begeistern polnischen Zuschauern dürfen sich auch die Fans in Litauen und Russland auf jede Menge Rallye-Action freuen. Vier der vierundzwanzig Wertungsprüfungen werden im benachbarten Litauen ausgetragen sowie eine Prüfung in unmittelbarer Nähe zur russischen Exklave Kaliningrad. "Ich freue mich sehr nach der längeren Pause wieder im Auto sitzen zu dürfen. Da der Untergrund der Strecken wegen eines hohen Sandanteils im Gegensatz zu den anderen Läufen sehr weich ist, birgt die Rallye eine neue Herausforderung für alle Teilnehmer der JWRC. Entsprechend muss das Auto im zweiten Durchlauf der Prüfungen wesentlich höher eingestellt werden, zumal mit tiefen Spuren zu rechnen ist. Dennoch bin ich sehr gespannt auf die schnellen und teilweise sehr engen Strecken, die ich sehr gern fahre", erklärt Riedemann.


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