WRC - VW startet Projekt Titelverteidigung

Keine Überheblichkeit oder Nachlässigkeit

Vor dem Stammwerk in Wolfsburg hat Volkswagen offiziell den Start in die neue Saison gefeiert, an deren Ende erneut der Titelgewinn stehen soll.
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Motorsport-Magazin.com - VW hat die Saison 2014, die unter dem Motto "Projekt Titelverteidigung" steht, am Dienstag in Wolfsburg offiziell eingeläutet. Vor dem Stammwerk fuhr der Polo R WRC symbolisch von der Startrampe, ehe er nach Monte Carlo transportiert wird, wo ab dem 14. Januar der Saisonstart ansteht. Sebastien Ogier trägt als Weltmeister die Startnummer eins auf dem Wagen und ist trotz kurzer Winterpause bereit für den neuerlichen Kampf mit der Konkurrenz.

Der Testbetrieb und die Vorbereitungen laufen schon seit November auf Hochtouren und wir sind gut vorbereitet, als Titelverteidiger in die neue Saison zu starten.
Sebastien Ogier

"Zwischen der letzten Wertungsprüfung der vergangenen Saison und der ersten bei der kommenden Rallye Monte Carlo liegen nur 61 Tage. In keiner anderen Weltmeisterschaft gibt es eine derart kurze Verschnaufpause. Der Testbetrieb und die Vorbereitungen laufen schon seit November auf Hochtouren und wir sind gut vorbereitet, als Titelverteidiger in die neue Saison zu starten", sagte er. "Die Veranstaltung heute hat symbolische Kraft - von Wolfsburg aus zu starten, zeigt, dass das gesamte Unternehmen hinter uns steht. Die Rallye-WM 2014 kann für mich, meinen Beifahrer Julien Ingrassia und unser Team beginnen."

Teamchef Jost Capito verriet, dass der Polo R WRC im Detail weiterentwickelt wurde und freut sich auf die Herausforderungen der neuen Saison. "Die Rallye-WM bietet in dieser Saison viele neue Aspekte, die unser Projekt Titelverteidigung anspruchsvoll machen. Mit Hyundai haben wir einen neuen Gegner, Ford und Citroën gehen mit einem neuen Fahreraufgebot in die Saison", erklärte er. "Wir freuen uns darauf, uns mit ihnen zu messen."

Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen, Prof. Dr. Martin Winterkorn, hob noch einmal die herausragende Leistung der Mannschaft hervor, die 2013 alle Titel in der WRC gewann. "Daran gilt es jetzt anzuknüpfen. Das heißt: keine Überheblichkeit oder Nachlässigkeit, sondern weiterhin höchste Konzentration und Siegeswillen. Wenn die Mannschaft das beherzigt, dann können wir in diesem Jahr sogar noch zulegen", stellte er klar.


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