WRC - Monte: Aufgalopp nach Maß für Citroën

Vier DS3-Boliden unter den besten Fünf

Während Sébastien Loeb abermals routiniert zum Sieg fuhr, zelebrierte Kollege Dani Sordo eine erfolgreiche Rückkerh zur Citroën-Equipe. Er wurde Dritter.
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Motorsport-Magazin.com - Für die Mannen von Citroën hätte der Start in die neue Saison der Rallye-Weltmeisterschaft nur kaum besser verlaufen können. Bei der traditionsbehafteten Schnee-und-Eis-Veranstaltung in Monte Carlo schnitt die Mannschaft so gut ab, wie schon seit einiger Zeit nicht mehr. Am Ende belegten alle vier Flitzer der Franzosen Plätze unter den ersten Fünf. Ganz vorne landete wenig überraschend Altmeister Sébastien Loeb; Dani Sordo vervollständigte dahinter mit dem Bronzerang das Podium, gefolgt von Mikko Hirvonen und Bryan Bouffier.

Es war furchtbar, einfach total verrückt.
Dani Sordo

Wenngleich Loeb im leichten Trab zu gewinnen schien, machten ihm wie auch allen anderen Piloten die letzten Prüfungen der schlussendlich vorzeigt beendeten Rallye sehr zu schaffen. "Es war einfach unfahrbar", erklärte der Rekordweltmeister nach dem Spektakel. "Ich musste mir geradezu eine Linie durch den ganzen Schneematsch schneiden, dazu hatten wir ständig Aquaplaning. Geradeaus konnte man nicht mal mehr schneller als 30 Sachen fahren." Summa summarum legte Loeb eine Minute und fast 40 Sekunden zwischen sich und die Konkurrenz.

Das vermeintlich perfekte Citroën-Ergebnis verhinderte lediglich Sébastien Ogier beim Debüt des neuen Polo-WRC-Renners. Er landete an zweiter Stelle und war somit der einzige Fahrer an der Spitze, der nicht für die Franzosen ins Lenkrad griff. Sordo, der Dritter wurde, vermisste schlussendlich knapp zwei Minuten gen Ogier und war darum nicht übermäßig enttäuscht. Auch er haderte mit den Bedingungen: "Es war furchtbar, einfach total verrückt. Ich habe lediglich versucht, kein Risiko einzugehen, um sicherzugehen, dass ich überhaupt ins Ziel komme."

Yves Matton durchweg zufrieden

Kurz bevor die legendären Etappen um den Col-de-Turini-Pass in Angriff genommen werden sollten, wurde die Rallye dann abgebrochen. Die Überraschung der Absage wegen wich im Citroën-Lager allerdings schnell der Freude über das gute Resultat. "Das Ende war nun ein bisschen seltsam, aber bei diesen Konditionen konnte man die Entscheidung nachvollziehen", so Citroën-Rallye-Frontmann Yves Matton. "Unser Ziel war es, zwei Autos auf das Podest zu hieven - und genau das ist uns gelungen. Es ist sehr erfreulich, alle unsere Autos so weit vorne zu sehen."


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