WRC - Rallye Monte Carlo: Favoritencheck

Folgt der siebte Loeb-Streich?

Vor dem Auftakt in Monte Carlo stellt sich die Frage nach den Favoriten. Viele Piloten haben das Auto gewechselt, hinzu kommen die Unwägbarkeiten bei der Monte.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastien Loeb: Bei den Buchmachern ist der amtierende WRC-Champion ganz klar der Favorit auf den Sieg beim Saisonauftakt in Monte Carlo, ungeachtet der Tatsache, dass Loeb 2013 nur eine Sparversion der Saison abspult.

Sechs Mal entschied 'Super-Seb' die Monte für sich, zuletzt 2012. Neben seiner Erfahrung mit der Königin aller Rallyes spielt Loeb ebenfalls in die Hände, dass er wie kaum ein anderer Pilot sich perfekt auf die wechselnden Bedingungen in Monte Carlo einstellen kann.

Im Mini zeigte Sordo 2012 auf - Foto: BMW AG

Dani Sordo: Der Citroen-Pilot gilt als Geheimfavorit auf den Sieg beim Saisonauftakt. Im Vorjahr stürmte Sordo mit Mini auf den zweiten Platz, somit ist ihm im leistungsstärkeren Citroen-Boliden durchaus noch mehr zuzutrauen. "Ich bin hungriger denn je", betonte Sordo vor der Rallye Monte Carlo.

Dass er von Citroën nicht für Herstellerpunkte nominiert worden ist, nimmt zusätzlich ein wenig Druck von seinen Schultern. "Ich trete gegen Sebastien an, der die absolute Messlatte ist und auch Mikko kennt den DS3 seit einem Jahr. Aber ich werde ständig attackieren und versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu holen", sagte Sordo.

Mikko Hirvonen: Im Ford Fiesta S2000 raste Hirvonen 2011 im Fürstentum zum Sieg. Der Finne weiß genau, was es braucht, um die Monte zu gewinnen. Im Vorjahr musste er sich als Vierter seinem Citroen-Teamkollegen Sebastien Loeb zwar klar geschlagen geben, doch dieses Jahr sind die Karten neu gemischt.

Hirvonen ist zur Nummer 1 im Team aufgerückt und verfügt diese Saison über Erfahrung mit dem Citroen DS3. Das könnte ihm das nötige Selbstvertrauen geben, um Sechsfach-Monte-Sieger Loeb zu "entthronen" und damit gleich ein Ausrufezeichen in punkto WM zu setzen.

Ogier hat mit Loeb eine Rechnung offen - Foto: VW

Sebastien Ogier: Im Vorjahr legte Ogier im PS-unterlegenen Skoda S2000 einen fulminanten Auftakt für Volkswagen hin - zumindest bis zu seinem spektakulären Unfall auf der 21,66 Kilometer langen Wertungsprüfung von Lamastre über Gilhoc nach Alboussière. Dieses Jahr tritt er erstmals mit konkurrenzfähigen Material an, auch wenn es die Premiere für VW ist.

Hinzukommt, dass der Franzose mit seinem Ex-Citroen-Teamkollegen Sebastien Loeb noch eine Rechnung offen hat. "Es wäre nett gewesen 2013 gegen ihn zu kämpfen und dieses Mal auf eine faire Weise. Aber nun ist es so, dass er aufhört, aber zumindest ist er bei ein paar Events vor Ort." Ein Event ist Monte Carlo.


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