WRC - Solberg sah die Straße nicht

Keine technischen Probleme

Petter Solberg nimmt seinen heftigen Unfall auf die eigene Kappe. Bei diesem riss er eine Stromleitung um, nachdem er durch mehrere Weinreben gerast war.
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Motorsport-Magazin.com - Den wohl spektakulärsten Abflug der diesjährigen Elsass-Rallye hat Petter Solberg hingelegt, der mit seinem Ford Fiesta WRC erst durch die Weinreben pflügte, die eigentliche Strecke kreuzte und auf der anderen Seite in einen Strommasten knallte, woraufhin dieser umkippte und die zugehörige Hochspannungsleitung einige Zuschauer nur knapp verfehlte. "Wir sind zu schnell in die Kurve reingefahren und sind nach rechts von der Fahrbahn abgekommen", erklärt der Weltmeister von 2003 den Auslöser seines neuerlichen Missgeschicks.

In dem Video ist deutlich zu hören, wie der Norweger voll auf dem Gas stehen blieb. "Ich tat dies, um durch die Weinreben zu kommen, denn ich wusste, dass die Straße auf der anderen Seite wiederkommt." Doch statt auf die Straße abzubiegen, raste Solberg quer über die Strecke und verarbeitete auf der anderen Seite gleich weiter fleißig Weintrauben zu Traubensaft. "Ich konnte wegen der ganzen Blätter auf der Windschutzscheibe kaum etwas sehen - ich habe erwartet, auf der anderen Straßenseite ein wesentlich weitläufigeres Gebiet anzutreffen."

Statt einer offenen Wiese machte sein Ford Fiesta WRC jedoch Bekanntschaft mit einem hölzernen Strommasten. "Ich weiß nicht genau, was da passiert ist", wollte Solberg die kuriose Situation nicht weiter kommentieren. Er könne nur sagen, dass das Auto absolut perfekt gewesen sei und keine Probleme gemacht habe. Somit nimmt er den Unfall auf seine eigene Kappe. Zuvor waren Spekulationen aufgekommen, dass entweder das Gaspedal stecken geblieben oder die Lenkung versagt habe.


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