WRC - Latvala gewinnt Superspecial, Loeb führt

Latvala fährt auf Angriff

Sebastien Loeb übernachtet in der Führung der Rallye Frankreich, Jari-Matti Latvala hat den Kampf um den Sieg aber noch nicht aufgegeben.
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Motorsport-Magazin.com - Das abschließende Superspecial des Freitags, Mulhouse, ging an Jari-Matti Latvala, der die 4,65 Kilometer lange Strecke in 3:37,7 Minuten bestritt und damit ein wenig von Sebastien Loebs Vorsprung abknabbern konnte. Der Citroen-Pilot führt die Rallye Frankreich nun mit 13,1 Sekunden Vorsprung an. "Nicht schlecht, es war ein guter Tag", freute sich der achtfache Weltmeister. "Insgesamt hatten wir keine Probleme, wir trafen die richtigen Reifenentscheidungen."

Jetzt sind wir hier und wir müssen den Kampf aufrechterhalten
Jari-Matti Latvala

Loeb ist aber bewusst, dass Latvala durchaus ein ernsthafter Gegner ist, doch dieser war nicht so optimistisch. "Wir fuhren eine sehr gute Zeit, aber, ich denke, dass er auf dieser Stage darunter litt, das erste Auto auf der Strecke gewesen zu sein", erklärte Latvala seinen Vorsprung auf WP8. Aufgeben kommt für den Finnen aber nicht infrage. "Jetzt sind wir hier und wir müssen den Kampf aufrechterhalten."

Der Kampf um das Podest ist bereits in vollem Gange, so liegt Mikko Hirvonen nur noch 0,7 Sekunden vor Ford-Pilot Petter Solberg. "Der Vormittag war etwas schlecht, der Nachmittag dafür sehr gut", strahlte Solberg.

Dani Sordo bekommt auf dem fünften Rang noch eine kleine Verschnaufpause, denn Thierry Neuville drehte sich im Superspecial zum zweiten Mal am Freitag. "Ich habe wirklich Druck gemacht, aber ich habe wieder mindestens zehn Sekunden verloren", schilderte der Belgier. "In der ersten Kurve waren die Reifen kalt, ich erwartete mehr Grip und das Auto drehte sich."

In der ersten Kurve waren die Reifen kalt, ich erwartete mehr Grip und das Auto drehte sich
Thierry Neuville

Durch diese Probleme konnte sich Ford-Pilot Mads Östberg wieder bis auf 4,4 Sekunden an seinen Vordermann von Citroen heranfahren. "Es war ein recht guter Tag", zeigte sich Östberg am Abend mit den meisten Prüfungen recht zufrieden. Auf dem kurzen Superspecial büßte der Norweger allerdings ein wenig Zeit ein. "Auf der letzten WP starb das Auto vor dem Start ab, daher musste ich die ersten Meter im Stage-Modus fahren."

Endergebnis der ersten Etappe:

1. Sebastien Loeb, Citroen 1:17:32.6
2. Jari-Matti Latvala, Ford +13,1
3. Mikko Hirvonen, Citroen +32,6
4. Petter Solberg, Ford +33,3
5. Dani Sordo, Mini +48,8
6. Thierry Neuville, Citroen +55,4
7. Mads Östberg, Ford +1:00,3
8. Ott Tanak, Ford +1:22,4
9. Evgeny Novikov, Citroen +1:35,9
10. Chris Atkinson, Mini +3:14,4


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