WRC - Unterschiedliche Aufgaben bei Ford

Sordo auf Podiumskurs

Während Dani Sordo einem sicheren dritten Platz entgegen fährt, gilt für Petter Solberg: Volle Attacke. Wieder zeigte er den Speed des Ford Fiesta WRC.
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Motorsport-Magazin.com - Dani Sordo konsolidierte am zweiten Tag der Rallye Argentinien seinen dritten Platz und liegt nun im Niemandsland zwischen dem Citroen-Werksteam und den Ford-Kundenteams. Am Morgen noch auf weichen Reifen unterwegs, wählte er für den Nachmittag, als es deutlich wärmer war, die härtere Mischung. Trotz der weichen Reifen haderte der Spanier: "Ich habe keine Fehler gemacht, aber war unzufrieden mit meiner Pace heute Morgen. Ich hatte kein Vertrauen in meine Pacenoten, aber am Nachmittag lief es besser."

Dort habe er dann einen Plattfuß erlitten und nur ein Reserverad dabei gehabt, sagte Sordo weiter. Dadurch sei er auf der letzten Prüfung langsamer gefahren. "Die Straßen sind mit ihren Sprüngen, schnellen Kurven und Wasserdurchfahrten wirklich spaßig. Ich hätte alles voll fahren können, aber selbst dann hätte ich wahrscheinlich die Lücke nicht geschlossen. Mein Ziel ist es, diese Position zu halten. Es ist besser, Dritter zu werden, als abzufliegen."

Teamchef Malcolm Wilson lobte Sordo, von dem er nicht hätte mehr erwarten können: "Er hat für das Team einen großartigen Job gemacht, wenn man sich die geringe Zeit ansieht, die er vorher im Auto hatte. Er kann die Fahrer vor sich nicht einholen, deshalb strebt er ein solides Resultat an." Auch für Solberg hatte er anerkennende Worte übrig: "Er hat sich stark zurückgekämpft."

Solberg fährt drei Bestzeiten

Der Weltmeister von 2003 hatte eine schlechte Startposition am Vormittag, was ihn jedoch nicht davon abhielt, Top-3-Zeiten zu setzen. Die drei Nachmittagsprüfungen entschied er allesamt für sich und schob sich auf den neunten Platz in der Tabelle vor, hat aber noch 2:20 Minuten Rückstand auf Thierry Neuville vor ihm. Die zwei S2000-Skoda von Ogier und Mikkelsen liegen ebenfalls noch in Reichweite.

"Dieser Nachmittag war perfekt", freute sich Solberg nach dem Hattrick. "Mein Ziel ist, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, also bin ich keine Risiken eingegangen. Ich hätte gerne mehr Kilometer, um die Fahrer vor mir zu jagen, aber ich habe nur noch einen Tag. Ich werde mein Bestes geben."


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