WRC - Argentinien: Hirvonen rückt Loeb auf die Pelle

Nur durch Wimpernschlag getrennt

Sebastien Loeb konnte einen Vorsprung von 0,1 Sekunden vor seinem Teamkollegen Mikko Hirvonen in den Samstag retten.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastien Loeb konnte seine Führung in Argentinien auch auf der letzten Prüfung des Freitags noch verteidigen. Mit einer Gesamtzeit von 2:20:30,6 Stunden konnte er sich hauchdünn vor seinem Teamkollegen Mikko Hirvonen halten, der nun nur noch 0,1 Sekunden hinter Loeb liegt. Dani Sordo komplettiert weiterhin das Podest.

Durch die verspätete Startzeit am Morgen wurde auch die letzte Prüfung eine Stunde später gestartet, was für einsetzende Dunkelheit sorgte. "Ich hatte einen sehr guten Start, aber gegen Ende wurde die Sicht schlechter und es war sehr rutschig", beschrieb Loeb seine Eindrücke, der den Tag gerne mit mehr Vorsprung beendet hätte.

Ich hatte einen sehr guten Start, aber gegen Ende wurde die Sicht schlechter und es war sehr rutschig
Sebastien Loeb

Hirvonen konnte sich durch seine Bestzeit in Cosquin wieder unmittelbar an Loebs Fersen heften, blickte aber eher 33 Sekunden nach hinten in Richtung Dani Sordo. "Dani ist nicht so weit weg, daher hoffe ich, dass wir ein bisschen kämpfen können", erklärte der Finne. Sordo hatte aber auch ohne Hirvonen zu kämpfen, da er aus taktischen Gründen auf die harten Reifen setzte und so mehr als 20 Sekunden einbüßte. "Wir haben es nicht gut gemacht", zeigte sich Sordo ernüchtert, der aber damit rechnet, am Samstag durch die größere Anzahl weicher Reifen einen Vorteil zu haben.

Von hinten drohte dem Ford-Piloten allerdings keine Gefahr, da Mads Ösberg selbst auf die harten Gummis gesetzt hatte. "Es war so rutschig und mit den harten Reifen ein bisschen zu lustig", zeigte der Norweger auf. "Wäre es kein Wettkämpf, wäre es leichter zu genießen." Am Ende hieß es für den Ford-Piloten nur noch Vollgas und voll eingeschlagenes Lenkrad.

Wie bisher liegt Nasser Al-Attiyah bei seiner ersten Rallye Argentinien für Citroen hinter Östberg. Ein Ergebnis, das für den Dakar-Sieger von 2011 sehr zufriedenstellend wäre. "Wenn ich hier in den Top-5 ins Ziel käme, wäre das ein großartiges Ergebnis für mich", erklärte Al-Attiyah. "Das ist eine sehr harte Rallye."

Ergebnisse nach dem ersten Tag:

1. Sebastien Loeb, Citroen 2:20:30,6
2. Mikko Hirvonen, Citreon +0,1
3. Dani Sordo, Ford +33,1
4. Mads Östberg, Ford +1:18,4
5. Nasser Al-Attiyah, Citroen +5:16,9
6. Martin Prokop, Ford +6:24,2
7. Andreas Mikkelsen, Skoda +6:36,0
8. Sebastien Ogier, Skoda +6:58,8
9. Armindo Araujo, Mini +8:14,5
10. Thierry Neuville, Citroen +10:13,2


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