WRC - Mahonen: Aktuelle Krise eine Chance für WRC

Etwas Neues & Nachhaltiges aufbauen

WRC Kommissions-Präsident Jarno Mahonen sieht die aktuelle Krise als Chance für die Rennserie. Das neue Qualifying-Format sei noch verbesserungsfähig.
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Motorsport-Magazin.com - "Die nächsten Wochen werden die Zukunft der Weltmeisterschaft formen", erklärte WRC Kommissions-Präsident Jarno Mahonen. Nachdem die Verhandlungen zwischen der FIA und Eurosport scheiterten, hat sich der Automobil-Weltverband wieder auf die Suche nach einem neuen Promoter für die WRC gemacht. Zudem wird hinter den Kulissen wird über das Thema internationale TV-Berichterstattung diskutiert und an einer Lösung gearbeitet.

Die nächsten Wochen werden die Zukunft der Weltmeisterschaft formen
Jarno Mahonen

"Ich bin sehr erfreut, dass die FIA so unterstützend fungiert, um rasch eine Lösung zu finden wie wir künftig arbeiten sollen. Alle sehen die aktuelle Situation als Chance für die Rennserie an, um etwas Neues und Nachhaltiges aufzubauen. Das bedeutet viel Arbeit - gut zu wissen, dass es Leute gibt, die in diesem Zirkus arbeiten wollen", erklärte Mahonen. Geklärt soll hingegen bereits die Übertragung der kommenden Rallye Mexiko sein.

"Ich kann keine Details verraten, aber wir arbeiten an Plänen. In den nächsten Tagen kann ich schon mehr dazu sagen, aber alles sollte okay verlaufen", meinte Mahonen gegenüber Autosport. Neben der TV-Berichterstattung bereitet ihm auch das neue Qualifying-Format noch Kopfzerbrechen. In Schweden feierte das Format seine Feuertaufe. Auf einer vorher festgelegte Strecke wurde auf Zeit gefahren und der schnellste Pilot durfte sich als Erster seine Startposition für den ersten Tag der Rallye aussuchen.

Ich verstehe sowieso nicht, warum wir dem besten Fahrer immer die beste Ausgangslage geben
Jarno Mahonen

Für Mahonen gibt es beim Qualifying allerdings noch Verbesserungsbedarf. "Das Qualifying ist mehr ein Promotion-Element als ein organisatorisches. In Schweden funktionierte es gut, allerdings mache ich mir Sorgen, dass die Abstände zu groß werden könnten. Ich verstehe sowieso nicht, warum wir dem besten Fahrer immer die beste Ausgangslage geben - das müssen wir uns noch einmal ansehen", sagte der WRC Kommissions-Präsident.


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