WRC - Spanien: Loeb als Führender in den Finaltag

Latvala erlebt besten Tag der Karriere

Sebastien Loeb konnte sich in Spanien gegen Jari-Matti Latvala behaupten, war aber überrascht, dass der Finne auf Asphalt bis auf 27,6 Sekunden herankam.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastien Loeb konnte mit einer Gesamtzeit von 3:06:01,3 Stunden die Führung bei der Rallye Spanien in den letzten Tag retten. Hinter ihm liegt Jari-Matti Latvala, der den Rückstand auf 27,6 Sekunden verkürzen konnte. Dabei halfen ihm zwei WP-Siege am Nachmittag. Auf Platz drei blieb Mikko Hirvonen, der langsam den Atem von Dani Sordo im Nacken spürt.

Latvala fährt sehr, sehr schnell. Das ist auf Asphalt überraschend
Sebastien Loeb

Loeb, der am Nachmittag keine Stage für sich entscheiden konnte, zeigte sich leicht besorgt, ob der guten Zeiten seines Verfolgers. "Latvala fährt sehr, sehr schnell", analysierte der Citroen-Pilot. "Das ist auf Asphalt überraschend, aber ich habe in meinem Auto ein gutes Gefühl." Auch Probleme seien nicht aufgetreten. Dennoch weiß er um die Gefahr. "Ich muss Druck machen, weil Latvala hart pusht. Morgen haben wir einen Vorsprung von 30 Sekunden."

Bester Tag der Karriere

Jari-Matti Latvala, der nicht als Spezialist für Asphalt bekannt ist, war selbst völlig begeistert von seinen Zeiten in Spanien. "Es war der beste Tag meiner Karriere auf Asphalt", jubelte der Finne. "Ich war nicht in der Lage ihn wirklich abzufangen, aber ich muss dennoch zufrieden sein. Ich kann Loeb morgen unter Druck setzen."

Es war der beste Tag meiner Karriere auf Asphalt
Jari-Matti Latvala

Hirvonen, der tapfer seinen dritten Platz verteidigt, muss sich langsam Gedanken machen, denn Sordo fehlen nur noch 37,2 Sekunden, um den Ford-Piloten vom Podest zu stoßen. Auch nach vorne hat er die Hoffnung noch nicht aufgegeben, obwohl ihm bereits 1:50 Minuten fehlen. "Wir sind immer noch im Kampf", so der Tabellenführer in der Meisterschaft. "Dani kommt ein bisschen näher, daher muss ich noch härter pushen."

Kris Meeke konnte genießen

Dani Sordo selbst, kann seinen Traum vom Podest in der Heimat Spanien zum Leben erwecken, wozu er mit einem Sieg in Riba-roja d'Ebre den ersten Schritt machte. Weniger gut verlief es erneut für den zweiten Citroen-Piloten Sebastien Ogier. Nach zahlreichen Reifenschäden kämpfte er am Samstagnachmittag mit Vibrationen an seinem Bremspedal. "Ein sehr schlechtes Wochenende für uns, mit einer Menge Pech", zeigte Ogier auf, der die fünfte Position halten konnte. "Wir werden versuchen, so gut wie möglich ins Ziel zu kommen und das Wochenende zu vergessen."

Wir werden versuchen, so gut wie möglich ins Ziel zu kommen und das Wochenende zu vergessen
Sebastien Ogier

Kris Meeke, der sich vorgenommen hat, das Wochenende positiv zu beenden, hat nun die Möglichkeit sogar noch Ogier anzugreifen. Die beiden Piloten trennen vor der finalen Etappe des Sonntags 25.4 Sekunden. "Es wird die ganze Zeit besser", freute sich Meeke über seine Leistung. "Heute war es so angenehm. Ich habe bei dieser Rallye den Druck von mir selbst genommen und es war ab dem Start angenehm."

Die Top-10 werden von Mads Östberg, Henning Solberg, Evgeny Novikov und Matthew Wilson komplettiert.

Ergebnisse Tag zwei:

1. Sebastien Loeb, Citroen 3:06:01,3
2. Jari-Matti Latvala, Ford +27,6
3. Mikko Hirvonen, Ford +1:51,8
4. Dani Sordo, Mini +2:29,2
5. Sebastien Ogier, Citroen +3:41,4
6. Kris Meeke, Mini +4:11,9
7. Mads Östberg, Ford +4:49,1
8. Henning Solberg, Ford +6:42,0
9. Evgeny Novikov, Citroen +7:19,8
10. Matthew Wilson, Ford +8:48,8


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