WEC - Vorbereitungen bei Austin-Debütanten laufen

Lotus testet, Dome modifiziert

Lotus und Dome wollen ihre neuen Boliden in Austin erstmals an den Start rollen lassen. Während Lotus fleißig testet, hat sich Dome in die Garage zurückgezogen.
von

Motorsport-Magazin.com - Erst langsam richtet sich der Fokus der Langstrecken-Weltmeisterschaft von Le Mans weg auf das nächste Rennen in Austin im September. Für zwei Teams aber wird das Lone Star Le Mans der Höhepunkt der Saison werden: Lotus will den P1/01-AER endlich im Rennbetrieb rollen lassen, mit dem Strakka-Dome wird nun schon der vierte Anlauf genommen, den LMP2 endlich zu einem offiziellen Rennwochenende zu bringen. Fans begegneten den Plänen zunächst mit Skepsis. "Das glaube ich erst, wenn ich die wirklich am Start sehe", lautet der einhellige Tenor.

Dabei zeigt Lotus, dass man es durchaus ernst meint. Bereits kurz nach den 24 Stunden von Le Mans, bei denen der neue LMP1-L-Bolide präsentiert wurde, rollte das Fahrzeug zum ersten Mal bei einem Shakedown. Was bei der Präsentation gezeigt wurde war also weitaus mehr als ein reines Showfahrzeug. Diese Woche befindet sich der P1/01 auf der Monteblanco-Teststrecke in Spanien zu intensiven Testfahrten mit Christophe Bouchut und Thomas Holzer. Mögliche weitere Fahrer bei den verbleibenden fünf Rennen der WEC sind Pierre Kaffer, James Rossiter und Christijan Albers, sofern dieser nicht durch seine Teamchef-Rolle bei Caterham F1 ausgelastet sein sollte.

Strakka-Dome nach Modifikationen wieder testbereit

Der Lotus P1/01 weil in Spanien - Foto: Sutton

Um Strakka-Dome hingegen ist es in den vergangenen Wochen sehr ruhig geworden. Seit dem Testunfall in Spa-Francorchamps im Mai und der daraus resultierenden Abwesenheit in Le Mans war der S103 nicht mehr im Testbetrieb. Doch Teamchef Dan Walmsley gibt Entwarnung: Der Grund dafür sind intensive Überarbeitungen im Heckbereich des Fahrzeugs und nicht etwa ein Rückzug in Salami-Taktik. Wegen der Modifikationen im Bereich der Hinterradaufhängung, die ein Problem mit der Aufstandsfläche der Hinterreifen bekämpfen sollen, musste das Getriebegehäuse ebenfalls angepasst werden.

"Ein Getriebegehäuse ist ein Teil, das viel Zeit zur Fertigung benötigt", sagte Walmsley gegenüber Autosport. "Das erklärt, warum wir seit Spa nicht mehr getestet haben. Wir sind festentschlossen, den S103 so schnell wie möglich einzusetzen, um in einer guten Position zu sein, Kundenfahrzeuge für 2015 zu verkaufen." Offiziell wollen also beide Teams das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Circuit of the Americas in Angriff nehmen.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x