WEC - Strakka Racing bekennt sich zur WEC

Kein Ende des Engagements

Nach dem Aus in Le Mans rankten sich bereits die ersten Gerüchte um einen endgültigen Ausstieg von Strakka Racing. Die Bedenken schob das Team nun beiseite.
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Motorsport-Magazin.com - Für Strakka Racing läuft es 2014 überhaupt nicht nach Plan: Erst lag das Projekt mit dem Dome S103 weit hinter dem Zeitplan zurück, weil es Verzögerungen bei der Homologation gegeben hatte. Dadurch verpasste das Team die ersten beiden WEC-Rennen. Nun werden die Mannen rund um Nick Leventis auch noch den Saisonhöhepunkt in Le Mans ausfallen lassen müssen, nachdem Danny Watts bei Testfahrten in Spa-Francorchamps einen heftigen Unfall hatte. Schon wurde von Fans das gesamte WEC-Engagement in Frage gestellt.

Doch Strakka wiegelt ab: Die Saison soll ab Austin in Angriff genommen werden. Nach Le Mans bietet eine dreimonatige Pause ausreichend Zeit, um sich für die Welttournee vorzubereiten. Teambesitzer und Fahrer Leventis entschuldigte sich sogar für das Fehlen in Le Mans: "Strakka Racing möchte sich bei den Organisatoren, Partnern und den Fans sowohl für das unglückliche Timing als auch für den Rückzug aus Le Mans entschuldigen. Alle haben mit maximaler Anstrengung daran gearbeitet, das Fahrzeug dahin zu bekommen, wo es sein muss, und es tut uns wirklich leid, dass wir nicht dabei sein werden."

Teammanager Karl Patman nannte Details zu dem Unfall: "Es ist am ersten Testtag in Eau Rouge passiert. Danny Watts saß zu diesem Zeitpunkt am Steuer. Das Wichtigste ist, dass er okay ist, aber wir haben nicht die Zeit, um den Schaden zu beurteilen, das Auto zu reparieren und genügend Ersatzteile herzustellen." Ein Abflug in der Eau Rouge ziehe eben beachtliche Schäden nach sich. "Das Programm war bereits in einem engen Zeitfenster, und das hat uns jeglicher Chancen beraubt, dabei zu sein."


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