WEC - Porsche findet seinen Rhythmus

Vielversprechender Auftakt

Das neu formierte Porsche-Team erlebte mit den beiden 919-Le-Mans-Prototypen einen guten ersten Trainingstag in Silverstone. Bestzeit zum Auftakt.

Motorsport-Magazin.com - Auf der britischen Traditionsrennstrecke findet am Sonntag der Saisonauftakt zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC als Sechsstundenrennen statt. Die Streckenbedingungen waren ideal – sonnig und trocken bei Außentemperaturen zwischen zehn und 15 Grad Celsius. Insgesamt fuhr das Porsche Team mit den beiden 919 Hybrid am ersten Veranstaltungstag exakt 150 Runden. Dies entspricht einer Distanz von 883,65 Kilometern.

Teamchef Andreas Seidl sagte: "Beide Trainings sind sowohl technisch als auch operativ gut verlaufen. Das war für das Team an diesem besonderen Wochenende eine ganz wichtige Erfahrung. Es markiert immerhin die Rückkehr von Porsche in die höchste Klasse der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Mit beiden Autos konnten wir unser Programm wie geplant abarbeiten, wobei der Fokus auf der Rennvorbereitung und einem Reifentestprogramm lag."

In der ersten Trainingseinheit am Mittag wechselten sich Neel Jani und Marc Lieb am Steuer des Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 14 ab. Während Jani sich auf die Abstimmungsarbeit konzentrierte, verglich Lieb anschließend Rennreifen miteinander und drehte dabei auf einem neuen Satz Pneus mit 1.44,042 Minuten auch die schnellste Runde der Sitzung.

Den Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 20 pilotierte zunächst Timo Bernhard. Nachdem auch er sich um die Basisabstimmung gekümmert hat, übergab er den Wagen an Brendon Hartley. Am Nachmittag absolvierten Marc Lieb (Nr. 14) und Brendon Hartley (Nr. 20) jeweils lange Distanzen von 25 Runden, ehe sie an ihre Teamkollegen Romain Dumas und Mark Webber übergaben.


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