WEC - Rebellion: Stimmungsdämpfer zum Lola-Abschied

Motorschaden nach 44 Runden

Für Rebellion Racing hieß es in Bahrain Abschied nehmen vom Lola Coupe. Doch beim letzten Aufgalopp musste das Team den ersten Ausfall der Saison hinnehmen.
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Motorsport-Magazin.com - Es sollte ein freudiger Abschied für das Lola B12/60 Coupe mit Toyota-Motor werden, doch am Ende wurde das letzte WEC-Rennen für Rebellion Racing zum Wermutstropfen einer sehr erfolgreichen Saison. Nicolas Prost, Andrea Belicchi und Mathias Beche hätten beim Finale in Bahrain noch einmal die Chance auf eine Podiumsplatzierung gehabt, denn sowohl Audi als auch Toyota verloren ein Auto. Doch es war der Lola-Toyota von Rebellion Racing, der das LMP1-Sterben erst einleitete: Nach 44 Runden gab der Motor den Geist auf, die Saison war vorzeitig beendet.

Wir können uns wirklich nicht beklagen.
Bart Hayden

In der Qualifikation fuhr Rebellion noch 1,6 Sekunden schneller als im Vorjahr, war aber von den Werks-Fahrzeugen noch immer weit entfernt, da diese in Bahrain ihr Hybridsystem öfter als sonst einsetzen durften. Trotz des Ausfalls geht für das schweizerische Team eine äußerst erfolgreiche Saison zu Ende: Als einziges privates LMP1-Team hielt Rebellion die ganze WEC-Saison durch und konnte dabei einen Podiumsplatz beim WEC-Rennen in Brasilien einfahren, ein halbes in Fuji, stand zusätzlich in der ALMS in Sebring auf dem Podium und holte den Sieg beim Petit Le Mans.

Teammanager Bart Hayden ließ sich deshalb auch nicht zu sehr die Stimmung vermiesen: "Natürlich ist der Ausfall im letzten WEC-Rennen eine enttäuschende Weise, die für das Team großartige Saison zu beenden. Bahrain war das letzte Rennen für unseren Lola und wir hätten uns ein besseres Ende erhofft. Aber es ist geschehen und wir werden analysieren, was zu dem Fehler geführt hat." Die Teile befanden sich bereits am Sonntag nach dem Rennen wieder auf dem Weg zurück nach Europa.

"Aber wir können uns wirklich nicht beklagen", führte er im Hinblick auf die Saison weiter aus. "Es war eine lange Saison mit zwölf Rennen in ALMS und WEC für uns mit einem Gesamtsieg und drei Podiumsplätzen inklusive Sebring. Wir waren in acht Ländern unterwegs und haben an fünf Rennen in den Vereinigten Staaten teilgenommen, was für ein europäisches Team eine große Herausforderung darstellt." Sein Dank galt daher allen Fahrern, Mechanikern, Ingenieuren sowie sämtlichen Partnern. Die nächste Herausforderung steht bereits an: "Wir konzentrieren uns jetzt komplett auf die neue Saison und unser neues LMP1-Fahrzeug, den Rebellion R-One!"


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