WEC - Zwei Porsche in der ersten Startreihe

Premiere in der Wüste

Starke Vorstellung der Porsche 911 RSR: Im Qualifying zum Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain fuhren die Porsche 911 RSR die schnellsten Zeiten in der GTE Pro.

Motorsport-Magazin.com - Damit starten die zwei 470 PS starken Rennwagen aus Weissach am Samstag beim Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC zum ersten Mal in diesem Jahr gemeinsam aus der ersten Reihe. Das Porsche AG Team Manthey setzt die weiterentwickelten 911 RSR in Bahrain erstmals mit den Modifikationen ein, mit denen sie auch in der Motorsportsaison 2014 an den Start gehen werden.


Die Pole-Position auf dem Bahrain International Circuit sicherten sich die Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger Marc Lieb und Richard Lietz im 911 RSR mit der Startnummer 92 vor ihren Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister und Patrick Pilet, die sich das Cockpit der Startnummer 91 teilen. Das Qualifying in der WEC ist echtes Teamwork. Jedes Auto muss von zwei Fahrern für das Rennen qualifiziert werden. Über die Startposition entscheidet die Durchschnittszeit aus ihren jeweils zwei schnellsten Qualifyingrunden.

Stimmen nach dem Qualifying

Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: "Wir haben in den letzten Monaten mit Hochdruck daran gearbeitet, die Balance der Aerodynamik des 911 RSR weiter zu verbessern und gleichzeitig die Geschwindigkeit auf den Geraden zu erhöhen. Das neue Auto hat heute gehalten, was wir uns versprochen haben. Wie gut es wirklich ist, muss es morgen im Rennen zeigen. Doch eine Doppel-Pole zu fahren ist schon eine starke Leistung, vor allem bei diesem Qualifyingmodus, bei dem die zwei schnellsten Runden eines jeden Fahrers über die Startposition entscheiden. So betrachtet hat unser neuer 911 RSR heute eine sehr gute Konstanz gezeigt. Jetzt freuen wir uns auf das Rennen."

Marc Lieb: "Die Plätze eins und zwei im Qualifying sind ein super Ergebnis. Wir wussten, dass es sehr schwierig werden würde, die Reifen über vier Runden lang konstant zu halten, doch das ist uns ganz gut gelungen. Richie ist zwei tolle erste Runden gefahren, danach musste ich das Ding nur noch nach Hause bringen. Das neue Auto ist ein echter Schritt nach vorne, man sieht´s an den Zeiten. Und es fühlt sich auch wirklich besser an. Wir sind wieder bei der Musik, können auf den Geraden besser mithalten. Unsere Ingenieure in Weissach haben wirklich einen tollen Job gemacht."

Wenn es morgen auch so gut läuft, wird das ein toller Tag für Porsche.
Patrick Pilet

Richard Lietz: "Vom Ergebnis her geht´s nicht besser. Das neue Auto hat im Qualifying so reagiert, wie ich mir das erhofft habe. Deshalb konnte ich zwei sehr schnelle Runden fahren. Sollten wir jetzt mit den Reifen noch gut über einen Stint kommen, ohne dass sie zu sehr abbauen und wir zu viel Grip verlieren, sieht es auch für das Rennen ganz gut aus."

Patrick Pilet: "Das ist ein perfektes Ergebnis für das Team. So ein starkes Qualifying konnten wir nicht erwarten, obwohl unser weiterentwickeltes Auto schon im Training sehr gut war. Wir werden für das Rennen noch einige Kleinigkeiten ändern, um mit einer optimalen Abstimmung an den Start zu gehen, aber ich bin sehr zuversichtlich. Wenn es morgen auch so gut läuft, wird das ein toller Tag für Porsche."

Jörg Bergmeister: "Das war für Porsche das beste Qualifying der Saison. Wir sind jetzt auch für das Rennen sehr zuversichtlich. Mit dem neuen Auto werden wir sicherlich in der Lage sein, auch mal den einen oder anderen Konkurrenten aus eigener Kraft zu überholen."


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