WEC - Holzer und Kraihamer: Highlight zum Saisonfinale

Letzte Saisonstation: Bahrain

Thomas Holzer, Dominik Kraihamer und Lotus Praga LMP2 reisen mit Vorfreude zum WEC-Saisonfinale: Neue Teile, viel Sonne, nächtliche Runden und große Hoffnungen.

Motorsport-Magazin.com - Thomas Holzer, Dominik Kraihamer und das Team Lotus Praga LMP2 starten am letzten Novemberwochenende in das Saisonfinale der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Bahrain. Auf der Formel-1-Strecke nahe der Hauptstadt Manama wollen Holzer, Kraihamer und deren Teamkollege Jan Charouz noch einmal ein Glanzlicht setzen. Das Sechs-Stunden-Rennen in der Wüste geht am Samstag vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein. Beim Finale wird das Team erneut Weiterentwicklungen an das Fahrzeug bringen.

Das sagen die Piloten

Thomas Holzer: "Ich bin jetzt schon begeistert, wenn ich daran denke, dass wir beim Saisonfinale in Bahrain nochmal ordentlich Sonne tanken dürfen. Aber das ist natürlich nur ein angenehmer Nebeneffekt. Viel wichtiger ist, dass wir - im Gegensatz zu Schanghai - zum Abschluss des Jahres nochmal ordentliche Fortschritte zeigen und die Saison mit einem guten Ergebnis abschließen. Wir werden erneut Veränderungen am Auto haben, die uns sicherlich helfen werden. Die Strecke in der Nähe von Manama ist ziemlich cool. Hinzu kommt, dass wir auch in diesem Jahr in die Dunkelheit hinein fahren werden. Das Fahren bei Nacht liegt mir besonders gut. Das wird ein richtiges Highlight zum Ende einer anstrengenden und spannenden WEC-Saison."

Dominik Kraihamer: "Die Reise nach Bahrain wird der letzte WEC-Trip des Jahres. Schade, dass es dann für dieses Jahr vorbei ist - aber es geht immerhin auch schon auf Weihnachten zu. Die Strecke in der Wüste mag ich sehr. Sie bietet viel Abwechslung und hat einige knifflige Passagen. Zwei Dinge stehen am Bahrain-Wochenende im Fokus. Das erste Thema ist die Hitze. Im vergangenen Jahr wurden die Piloten in den geschlossenen Prototypen fast gar gekocht. In diesem Jahr wird es hoffentlich nicht ganz so schlimm sein, weil es in Bahrain Ende November nicht mehr so extrem ist. Der zweite wichtige Punkt ist unsere Performance. Beim Podestplatz in Austin haben wir gesehen, was möglich ist, wenn mal alles hundertprozentig passt. Das würden wir gern beim Saisonfinale wiederholen, um die gesamte Mannschaft zum Ende des Jahres für die harte Arbeit während dieser Saison zu belohnen."


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