WEC - Interview - Tom Kristensen: Der Weltmeister spricht

Konservativ zum Titel

Tom Kristensen blickt im Interview auf die Saison zurück und erklärt das Erfolgsgeheimnis auf dem Weg zum WEC-Titelsieg mit Audi.

Motorsport-Magazin.com - Glückwunsch zum vorzeitigen Gewinn der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Jetzt kannst du entspannt zum Finale reisen.
Tom Kristensen: Allan McNish, Loïc Duval und ich haben den Titel ein Rennen vor Saisonende für uns entschieden. Das zeigt, wie stark unsere Saison bislang gewesen ist, denn wir haben bei jedem Rennen auf dem Podium gestanden. Team, Mechaniker und Ingenieure haben erstklassig gearbeitet.

Welche Bedeutung hat der Langstrecken-Sport inzwischen erlangt?
Tom Kristensen: Eine Weltmeisterschaft für Sportwagen hätte es meiner Meinung nach schon länger geben sollen. Sie ist sehr bedeutend für die technologische Entwicklung, die für die Automobilhersteller ein entscheidender Grund für ihr Engagement ist. Einen solchen Titel mit Audi zu erleben, ist besonders schön.

In Le Mans gab es die doppelte Punktzahl. War der Sieg beim 24-Stunden-Rennen der Schlüssel zum WM-Titel?
Tom Kristensen: Es gab sehr viele Punkte in Le Mans, und der Sieg war besonders hart erkämpft. Aber ich empfinde unseren Erfolg in Austin ebenso als ganz wichtige Etappe im Titelkampf. Der WM-Titel ist die Krönung unseres Erfolgs.

Wie bewertest du das WEC-Rennen in Shanghai, bei dem du mit deinen Teamkollegen den Titel gewonnen hast?
Tom Kristensen: Es war Cleverness gefragt. Genau das hat Audi mit einer sehr guten taktischen Leistung mit beiden Autos erreicht - einen hart erkämpften Sieg und den WM-Titel. Wir sind mit unserer Fahrermannschaft im Auto #2 konservativ an das Rennen herangegangen. Das hat sich ausgezahlt.


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