WEC - Zwischenstand in China: Toyota hält Doppelspitze

Aston Martin dominiert GT-Sektion

Toyota ist drauf und dran, Audi ein gehöriges Schnippchen zu schlagen: überlegene Führung für Blau-Weiß. Indes: Schwierigkeiten bei Pierre Kaffer.
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Motorsport-Magazin.com - Toyota überrascht beim Sechs-Stunden-Rennen in Shanghai. Gegenwärtig führt die Kölner Mannschaft gleich mit beiden Boliden das Geschehen auf der Strecke an. Vorneweg: der TS030 mit Alexander Wurz und Nicolas Lapierre. Direkt nach dem Fallen der grünen Flagge setzten sich das Pole-Doppel an der Front des Feldes ab, während dahinter Anthony Davidson im Schwesterfahrzeug die zweite Position eroberte.

Um einen Rang zurückgefallen ist damit Audi, genauer gesagt die Paarung um André Lotterer. Etwa 20 Minuten dauerte es, bis es Davidson gelang, den R18 mit der Nummer eins zu überholen. Seither haben die Ingolstädter eine Menge Boden verloren. Der aktuelle Rückstand auf die Führenden beträgt fast schon eine Minute. Duval, Kristensen und McNish rangieren indes an vierter Stelle (eine Runde zurück), damit jedoch weiterhin auf WM-Kurs.

Führende nach vier Stunden
LMP1 Lapierre/Wurz (Toyota, #7)
LMP2 Pla/Heinemeier Hansson/Brundle (Oak-Morgan, #24)
GTE Pro Mücke/Turner (Aston Martin Racing, #97)
GTE Am Potolicchio/Águas/Rigon (8-Star-Ferrari, #81)

Ging die beste Position in der LMP2-Kategorie nach der Qualifikation noch an G-Drive Racing, führt dort nun die französische Oak-Equipe (Morgan-Nissan) mit den Nummer-24-Auto. Erst knapp 40 Sekunden dahinter folgt der schwarze G-Drive-Oreca. Pierre Kaffer und sein Pecom-Team hatten in der Zwischenzeit Pech: Nach einem Elektronikproblem musste man für einen Reparaturstopp über mehr als zwei Stunden die Garage ansteuern.

Bei den GT-Startern geben wie schon am Freitag die Aston-Martin-Renner das Tempo vor. Stefan Mücke und Darren Turner liegen nach einem bis dato reibungslosen Rennen geradezu gemütlich an der Spitze der Profiwertung. Auch Platz zwei belegt einer der britischen Sportwagen, lediglich in der GTE-Am-Klasse hatte man Pech. Zum wiederholten Male fiel der Vantage um Kristian Poulsen und Christoffer Nygaard technisch bedingt aus.


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