WEC - Training eins: Regen sorgt für Zurückhaltung

Wenig Fahrbetrieb auf dem COTA

Schauer begrüßten die WEC in Texas. Da sich das Wetter am Wochenende bessern soll, hielten sich viele Teams zurück. Nur kleine Zwischenfälle auf der Strecke.
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Motorsport-Magazin.com - Bei Temperaturen um 25 Grad Celsius ging das WEC-Feld in Austin in die erste offizielle Trainingssitzung von 90 Minuten Dauer. Im Gegensatz zum gestrigen Test regnete es mit kleineren Unterbrechungen, sodass die Ideallinie kaum trockengefahren werden konnte.

Doch nicht nur die widrigen Wetterumstände sorgten dafür, dass nur 22 der 28 Fahrzeuge mindestens ein Mal auf die Strecke gingen: Einige Teams hileten sich zurück um die limitierten Regenreifen nicht verwenden zu müssen, andere wollten wegen der Vorhersage besseren Wetters für die Qualifikation und das Rennen kein Risiko eingehen.

LMP: Keine Überraschungen, Lotus zeigt sich und strandet

Der Audi mit der Nummer Eins (Kristensen/Duval/McNish) nahm dem Schwesterauto (Lotterer/Fässler/Térluyer) eine Dreiviertelsekunde ab. Der verbliebene Toyota (Davidson/Buemi/Sarrazin) befand sich fast drei Sekunden dahinter. Die Werkswagen waren die einzigen Fahrzeuge, die mehr als 30 Runden auf dem 5,5 Kilometer langen Kurs drehten. Der Rebellion-Toyota (Prost/Heidfeld/Beche) hatte vier Sekunden Abstand zu Spitze.

In der LMP2-Kategorie sorgte Lotus für die meiste Aufmerksamkeit: Die einzigen nicht von Nissan angetriebenen "kleinen" Prototypen befand sich am Ende des Trainings auf den Plätzen zwei und drei. Da ansonsten nur ein Klassenmitbewerber eine gezeitete Runde fuhr, sorgte dies kaum für große Euphorie. Vitantonio Liuzzi musste sogar seinen Lotus-Praga nach einem Defekt abstellen. Der Pecom-Nissan (Minassian/Companc/Kaffer) war deutliche vier Sekunden schneller.

GT: Porsche im Kies und obenauf

Marc Lieb versenkte seinen Porsche 911 zu Beginn des Trainings zunächst um Kiesbett. Wegen der weiten Asphaltauslaufzonen und der ansonsten geringen Fehlerquote des deutschen Werksfahrers war dies ein überraschender Anblick. Geschadet hat es nicht: Ebenjener 911er belegte (mit Richrad Lietz) den ersten Rang der GT-Pro-Wertung. Dahinter landeten die drei Werks-Aston-Martin. Ferrari hielt sich sowohl bei den Zeiten als auch bei den gefahrenen Runden zurück.

Nur fünf der acht GT-Am-Starter gingen auf die Strecke. Von diesen waren die beiden Aston Martin am schnellsten. Der erkrankte Tracy Krohn fuhr mit seinem Ferrari 458 nur drei Runden und kam damit auf den fünften und letzten Rang.

Für die zweite Trainingssitzung am amerikanischen Nachmittag sind Gewitter möglich, was die Chancen auf mehr Rennbetrieb nicht weiter erhöht.


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