WEC - Webber, Heidfeld, Jani: Porsche vor Kundgabe

Formel-1-Fahrer und ein Jungspund

Nach Informationen von Motorsport-Magazin.com ist der Porsche-Pilotenkader für die Langstrecken-WM so gut wie fix. Nur noch ein Platz zu vergeben.
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Motorsport-Magazin.com - Das Rätselraten über Porsches Fahreraufgebot für die Rückkehr in das Oberhaus des Prototypen-Rennsports steht vor einem baldigen Ende. Am morgigen Wochenanfang wird der Stuttgarter Sportwagenbauer publik machen, welche Namen zum Kreise der Auserwählten gehören. Motorsport-Magazin.com konnte bereits im Verlaufe des Le-Mans-Wochenendes Näheres zum Thema in Erfahrung bringen.

Hört man den Verantwortlichen genau zu, klingt es so, als hätte man sich auf zwei Kandidaten aus dem Trio Mark Webber, Nick Heidfeld und Neel Jani geeinigt. Bereits rekrutiert wurde ein junger Schützling des Porsche-GT-Programms. Dieser wird aller Voraussicht nach der 25 Jahre alte Franzose Jean-Karl Vernay sein. Er gewann heuer die 24 Stunden von Le Mans in der GT-Amateurwertung für das Elfer-Kundenteam Raymond Naracs, dem größten Porsche-Händler Frankreichs.

Vernay besitzt LMP1-Know-how

Vernay im IMSA-911 am Wochenende in Le Mans - Foto: Sutton

Vernay war obendrein bereits Testfahrer des LMP1-Prototypens 908 HDi FAP aus dem Hause Peugeot, genauer gesagt 2011. Im selben Jahr triumphierte er in der LMP2-Kategorie des Intercontinental Le Mans Cup für Signatech-Nissan. Da die beiden Werksfahrer Timo Bernhard und Romain Dumas bereits als Teil des Weissacher LMP1-Engagements deklariert wurden, wäre summa summarum aber auch nach der morgigen Bekanntgabe noch ein Sitz zu haben.

Diesbezüglich verriet Porsches Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz, dass man mit einer ganzen Reihe von Bewerbern in Kontakt stehe, die sich selber angeboten hätten. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Scheinbar möchten andere Marken Porsche schon wieder Personal abwerben. "Peugeot hat angerufen und um Romain Dumas für das Pikes-Peak-Rennen gebeten. Ich habe aber sofort abgelehnt", schmunzelte Hatz.

Nebst Pilot Nummer sechs bleibt abzuwarten, welcher der drei genannten Aspiranten Webber, Heidfeld und Jani von Porsche eine Absage erhalten hat. Morgen Mittag werden sich die Schwaben vermutlich per Pressemitteilung entsprechend äußern.


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