WEC - Bester Porsche als Fünfter im Ziel

Safety-Car durchkreuzt Pläne

Auf dem Circuit de Spa-Francorchamps haben die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb, Richard Lietz und Romain Dumas den fünften Platz in der Klasse GTE-Pro belegt.

Motorsport-Magazin.com - Das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Traditionskurs in den belgischen Ardennen, das als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans gilt, war der zweite Renneinsatz für den Porsche 911 RSR. Eine bessere Platzierung verhinderte eine Safety-Car-Phase. Dadurch konnte der Elfer mit der Startnummer 92 nicht wie geplant zum Boxenstopp hereinkommen und verlor gegenüber der Spitze, die kurz zuvor an der Box war, fast eine ganze Runde.

Wir haben uns nach Silverstone überall dort verbessert, wo wir das gehofft haben.
Richard Lietz

Im zweiten Porsche 911 RSR mussten ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister, Patrick Pilet und Timo Bernhard, die lange auf dem dritten Platz lagen, nach einer unverschuldeten Kollision in der letzten Rennstunde aufgeben. Die 470 PS starken GT-Renner aus Weissach, die auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basieren, werden in dieser Saison von Porsche AG Team Manthey eingesetzt.

Stimmen nach dem Rennen

Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: "Wir haben bei der Performance Fortschritte gemacht, die wir leider insgesamt nicht in ein besseres Ergebnis umsetzen konnten. Da haben wir noch viel zu tun. Wir sind aber auf dem richtigen Weg."

Marc Lieb: "Wir hatten viel Pech mit der Safety-Car-Phase. Diese hat uns eine Runde gekostet. Schade, ich denke, wir hätten um das Podium fahren können."

Richard Lietz: "Wir haben uns nach Silverstone überall dort verbessert, wo wir das gehofft haben. Unsere Boxenstopps waren deutlich schneller. Und unser Rennspeed war besser."

Unsere Performance heute war viel besser als in Silverstone.
Patrick Pilet

Romain Dumas: "Die Performance unseres Autos war gut. Wir waren vielleicht nicht in der Lage, zu gewinnen, doch ohne die Safety-Car-Phase wäre ein Podium möglich gewesen."

Jörg Bergmeister: "Das Auto lief anfangs sehr gut. Wir waren zwischenzeitlich Dritter. Dann aber hat uns die Kollision mit einem Ferrari das Rennen gekostet."

Patrick Pilet: "Unsere Performance heute war viel besser als in Silverstone. Wir hatten gute Zweikämpfe, konnten das Rennen aber leider nicht zu Ende fahren. Wir haben aber auf jeden Fall für Le Mans gelernt."

Timo Bernhard: "In der Anfangsphase haben wir ganz gut ausgesehen. Ohne unsere Probleme hätten wir um den dritten Platz fahren können. Mir tut es leid für das Team. Die Jungs hätten ein besseres Ergebnis verdient gehabt."


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