WEC - Senna: Erster Aston-Martin-Test erfolgreich

Wetterkapriolen in Portimao

Bruno Senna kletterte in Portugal erstmals ins Cockpit seines neuen Arbeitsgefährts in der WEC, dem Aston Martin Racing Vantage GTE - Lob von den Teamkollegen.
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Motorsport-Magazin.com - Bruno Senna hat seine Feuertaufe im WEC-Programm von Aston Martin mit Bravour bestanden. Der Brasilianer teste gemeinsam mit Darren Turner, Stefan Mücke und den beiden anderen Neuzugängen Rob Bell und Frédéric Makowiecki in Portimao den Vantage GTE für die Saison 2013. Dabei sah er sich auf der portugiesischen Strecke vor die Herausforderung der Dunkelheit und des schlechten Wetters gestellt. Der F1-Aussteiger meisterte die Umstellung jedoch problemlos. "Ich bin ziemlich zufrieden damit, wie die Dinge gelaufen sind. Der Regen hat uns zwar am Sonntag davon abgehalten, so viel zu fahren, wie wir wollten - aber immerhin in der Nacht konnte ich dann auf den Regenreifen noch viele Kilometer sammeln", erklärte Senna.

Im Vergleich zu einem F1-Boliden ist es schon ein großer Unterschied - man muss logischerweise viel früher auf die Bremse.
Bruno Senna

"Am Montag war das Wetter dann besser und auch wenn die Strecke am Vormittag noch feucht war, konnte ich damit beginnen, das Auto so richtig zu verstehen. Der Vantage GTE hat sich dabei jedenfalls gut angefühlt und war angenehm zu fahren - im Vergleich zu einem Formel-1-Boliden ist es aber natürlich schon ein großer Unterschied", bilanzierte der ehemalige HRT-, Lotus- und Williams-Pilot. "Man muss logischerweise viel früher auf die Bremse und ich war dabei sehr vorsichtig, da die Strecke ja noch nicht hundertprozentig trocken war." Der Brasilianer fasste zusammen: "Insgesamt waren es nützliche Tage für uns - nun freue ich mich schon auf Road Atlanta." Dort steigt in wenigen Wochen der nächste Test, ehe am 16. März die 12 Stunden von Sebring anstehen. Der erfahrene Darren Turner sprach seinem neuen Stallgefährten Senna derweil ein Lob aus.

"Für Bruno war das mit der Dunkelheit und dem Regen wirklich keine leichte Aufgabe, aber er hat einen hervorragenden Job abgeliefert und ich war überrascht, wie schnell er sich an das Auto anpassen konnte." Insgesamt meinte Turner: "Es fühlt sich wie ein Schritt nach vorne an - das Team hat im Winter stark gearbeitet und wir haben uns entscheidend verbessert." Mit Ausnahme von Peter Dumbreck waren alle Aston-Martin-Piloten für die WEC beim Test - so auch Stefan Mücke, der erklärte: "Es waren zwei gute Testtage. Wir konnten mit den neuen Teilen problemlos viele Meilen sammeln und das war die Hauptsache. Ich bin sicher, dass wir 2013 ein siegfähiges Auto haben werden und freue mich bereits auf das erste Rennen."


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