WEC - Mücke bejubelt optimales Saisonende

Sieg nach kurzem Führungsverlust

Der Berliner Stefan Mücke holte in Shanghai seinen ersten Sieg in der GTE-Pro-Klasse der Langstrecken-WM. Dies sei ein perfekter Saisonabschluss gewesen.

Motorsport-Magazin.com - Nun konnte Stefan Mücke doch noch auf dem obersten Treppchen in der FIA World Endurance Championship (WEC) jubeln: Der Aston-Martin-Werksfahrer holte zusammen mit seinem britischen Teamkollegen Darren Turner im Vantage V8 bei der achten und letzten Saisonstation der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft im chinesischen Shanghai den ersten Triumph in seiner Klasse. Der 30-Jährige stand nach dem Sechs-Stunden-Rennen von Shanghai zum siebenten Mal in diesem Jahr auf dem Podium. Zuvor war er zweimal Zweiter und viermal Dritter in der Kategorie GTE Pro geworden.

"Das war ein perfekter Saisonabschluss", freute sich der Berliner. Er war von der Poleposition seiner Klasse aus gestartet, die sein Teamkollege Turner im Qualifying am Samstag erobert hatte. "Ich hatte dann kurz nach dem Start die Führung an einen Porsche verloren, doch konnte sie mir dann bei etwa der Hälfte der ersten Stints wieder zurückholen", erklärte Mücke, der zudem die schnellste Rennrunde in der Klasse fuhr. "Danach haben wir ein problemloses Rennen und Superboxenstopps gehabt und uns so über den ersten Erfolg riesig freuen können." Des Weiteren wurde er mit Aston Martin Racing Gesamtzweiter in der Teamwertung der Gran-Turismo-Profis.

Zufriedenheit und Zuversicht

"Insgesamt ist die Saison für mich in der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft sehr gut gelaufen. Bis auf den Ausfall in Spa-Francorchamps haben wir jedes Mal auf dem Podest gestanden. Ich bin sehr zufrieden", resümierte Mücke. "Der Ferrari war zwar das stärkste Auto, doch auch unser Aston Martin Vantage hat mit dem neuen Programm überzeugen können. Der Speed und die Zuverlässigkeit sind da, was Zuversicht für 2013 gibt." Bis Anfang Dezember stehen für den Deutschen noch einige Termine mit dem Aston-Martin-Werksteam auf dem Programm. Danach geht es erst einmal in die Winterpause.


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