WEC - Kraihamer: Nächster Angriff auf Top-Resultat

Dodo in der Wüste

WEC-Youngster Dominik Kraihamer fährt zum ersten Mal in Bahrain und glaubt, dass dem OAK-Morgan-Nissan die Strecke liegen sollte.

Motorsport-Magazin.com - Mit großen Hoffnungen blickt Dominik Kraihamer auf den sechsten Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft kommendes Wochenende in Bahrain: Nachdem der22-jährige Sportwagen-Youngster aus Salzburg zuletzt in Brasilien - zum wiederholten Male - auf aussichtsreicher Position liegend von einem Defekt gestoppt wurde, soll es bei der Premiere in der Wüste endlich mit einem Spitzenplatz in der LMP2-Klasse klappen.

Mit dem 5,4 Kilometer langen Bahrain International Circuit betritt nicht nur die Langstrecken-Szene Neuland - auch Dominik Kraihamer kennt den Kurs vor den Toren der Hauptstadt Manama bis dato nur vom Simulator. "Bahrain ist eine Strecke, auf die ich mich ganz besonders freue, da sie im TV toll aussieht und ich noch nie dort gefahren bin. Ich denke auch, dass es eine Strecke ist, die unserem Auto entgegen kommt. Weniger wegen der Kursführung, sondern aufgrund der dortigen Temperaturen", ist der junge Österreicher in Diensten des französischen OAK-Rennstalls zuversichtlich.

"Je höher die Temperaturen, desto besser arbeiten unserer Erfahrung nach die Reifen mit dem Chassis zusammen", ist Dodo überzeugt und bekommt dabei auch von OAK-Teamchef Sebastien Philippe Recht: "Das Layout der Strecke sollte uns entgegen kommen. Es folgen drei recht lange Geraden aufeinander, auf denen wir unseren guten Topspeed ausspielen können."

Wie schon vor zehn Tagen in Brasilien wird sich Dominik den OAK-Morgan-Nissan mit der Startnummer 35 auch in Bahrain mit dem Belgier Bertrand Baguette und Alex Brundle, dem Sohn von Ex-Formel 1-Star Martin Brundle teilen. Das 6-Stunden-Rennen im Wüstenstaat von Bahrain ist Dominik letzter Einsatz in der Klasse LMP2, bevor er und seine Teamkollegen bei den letzten beiden Saisonrennen im Oktober in Japan und China planmäßig ihr Comeback in der Königsklasse LMP1 feiern.

"Für uns Fahrer wird es eine große Belastung, vor allem, wenn es darum geht, zwei bis drei Stints hintereinander im Auto zu sitzen. Ich werde sehen, wie ich mit den hohen Temperaturen zurechtkomme, denn eigentlich bin ich kein Freund von bis zu 42 Grad", verrät Dominik im Vorfeld des Rennens. Für das Rennwochenende von Donnerstag bis Samstag sind konstant hohe Werte vorhergesagt. Selbst zum Zieleinlauf am Samstag um 22 Uhr Ortszeit (21 Uhr MESZ) werden rund 30 Grad erwartet.


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