WEC - Mücke Zweiter in der GTE Pro Klasse

Beste WEC-Platzierung für Aston Martin Racing

Stefan Mücke kletterte in der Langstrecken-WM zum vierten Mal aufs Podium. Bei den 6 Stunden von Sao Paulo in Interlagos wurde er Zweiter in der GTE Pro Klasse.

Motorsport-Magazin.com - Mit dem erhofften Podestplatz ist Sportwagen Pilot Stefan Mücke im brasilianischen Interlagos in der Nacht zum Sonntag (MESZ, 16. September) in die zweite Saisonhälfte der FIA World Endurance Championship (WEC) gestartet. Beim Sechs-Stunden-Rennen von Sao Paulo, fünfte Station der Langstrecken-Weltmeisterschaft, wurde der Berliner zusammen mit seinem britischen Aston-Martin-Werksfahrerkollegen Darren Turner im Vantage Zweiter in der GTE Pro Klasse hinter dem Ferrari 458 Italia mit Giancarlo Fisichella und Gianmaria Bruni (beide Italien). Damit stand der Berliner nach drei dritten Rängen zum vierten Mal in dieser Saison auf dem Podium der GTE Pro und erreichte zugleich die beste WEC-Platzierung für Aston Martin Racing.

Auf solch einem traditionsreichen und schwierigen Kurs in Führung gelegen zu haben, war schon ein großes Erlebnis.
Stefan Mücke

"Ich freue mich sehr über den zweiten Platz in meiner Klasse. Einen Podiumsrang hatten wir im Vorfeld angestrebt. Der Vantage GTE war schnell und problemlos unterwegs", sagt Stefan Mücke, der das Rennen von der Pole-Position der GTE Pro in Angriff genommen hatte, die sein Teamkollege Turner im Qualifying erzielt hatte. In der ersten Runde des Rennens musste der Berliner zwei Sportwagen-Prototypen ausweichen, die einen Crash hatten, und fiel auf Rang vier zurück. "Ich konnte mich dann wieder auf den zweiten Platz nach vorn schieben", berichtet der 30-Jährige.

Auf der Strecke, deren Temperatur im Laufe des Rennens abnahm, sei es sehr rutschig und schwierig zu fahren gewesen. Mücke und Turner konnten sich im Laufe des Rennens wieder dicht an den Führenden heranarbeiten, wobei der Berliner sogar kurzzeitig noch einmal an der Spitze lag. "Doch der Ferrari hat einen Boxenstopp weniger benötigt. Mit Platz zwei bin ich sehr zufrieden. Auf solch einem traditionsreichen und schwierigen Kurs in Führung gelegen zu haben, war schon ein großes Erlebnis. Das macht Mut und Hoffnung, in den kommenden vier Rennen noch einen Klassensieg zu holen." Die sechste Saisonstation der WEC ist das Sechs-Stunden-Rennen in Bahrain am 29. September.


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