WEC - Davidson vertraut beim Balancing der FIA

Toyota wird guten Motor bauen

Anthony Davidson glaubt, dass die FIA beim Balancing zwischen Dieseln und Benzinern ein gutes Händchen haben wird, sieht aber auch Probleme wegen Brasilien.
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Motorsport-Magazin.com - Peugeot-Werksfahrer Anthony Davidson freut sich auch den direkten Vergleich zwischen Diesel- und Benzinmotoren in Le Mans und der Endurance-Weltmeisterschaft. Erstmals bringt mit Toyota ein Werksteam einen Benzinmotor gegen die Diesel von Audi und Peugeot ins Rennen. "Toyota ist ein Hersteller mit einem großen Budget und fähig, einen guten Benzinmotor – vorausgesetzt, sie gehen mit einem Benzinmotor ins Rennen – gegen die Diesel zu bauen", sagte er auf der Automesse in Birmingham.

Die Debatte um die Einstufung der Diesel- und Benzinfahrzeuge war bislang immer erschwert von der Tatsache, dass es kein vollwertiges Werksteam mit einem Benzinmotor gegeben hat. Bislang ist der ACO für die Einstufung zuständig gewesen, mit dem Start der Endurance-Weltmeisterschaft hat nun die FIA ein Wörtchen mitzureden.

Davidson hat volles Vertrauen in die Motorsportbehörde: "Da die ‚FIA jetzt involviert ist, habe ich volles Vertrauen, dass es vergleichbar sein wird." Allerdings sieht er eine Schwierigkeit auftreten, da die WEC in Brasilien Station machen wird: "Dort sind wir 800 Meter über Meereshöhe, und in einem Turbodiesel ist das ein großer Vorteil gegenüber einem Saugmotor", gibt er zu bedenken. "Wir haben schon bei den Tourenwagen gesehen, wie schwierig es ist, auf ein Level zu kommen."


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