VLN - Black Falcon: Klassensieg auf Nordschleife

Umkämpftes Rennen in der Eifel

Tim Scheerbarth holte mit einem waghalsigen Überholmanöver den Klassensieg in der Eifel. Team Black Falcon Achter im Gesamtklassement.

Motorsport-Magazin.com - Beim sechsten Rennen zur VLN-Saison 2014 gelang dem Dormagener Rennfahrer Tim Scheerbarth der zweite Klassensieg des Jahres. Im Porsche 997 GT3 Cup im Team von Black Falcon konnte sich Scheerbarth zudem über Gesamtrang acht von 172 Fahrzeugen freuen.

Tim Scheerbarth mit vollem Einsatz - Foto: Patrick Funk

Der Trainingsauftakt am Samstag zum sechsten Rennen der VLN-Saison 2014 gestaltete sich für den Dormagener Rennfahrer Tim Scheerbarth positiv. Zusammen mit seinem Teamkollegen Andreas Weishaupt gelang ihm im stark besetzten Teilnehmerfeld mit einer Rundenzeit von 8:33 Minuten der dritte Rang in der von Porsche dominierten Klasse SP7. 172 Teilnehmer nahmen das sechste Rennen der Saison unter trockenen und sonnigen Bedingungen unter die Räder. Für das Vier-Stunden-Rennen sollte Weishaupt Start und Schluss fahren und Scheerbarth den Mittelteil absolvieren.

Black Falcon in der Grünen Hölle - Foto: Patrick Funk

Starker Auftakt

Ein wahrer Krimi ließ die Herzen der Fans zum Rennen höherschlagen, als sie sahen wie in der Klasse SP7 um den Sieg gekämpft wurde. Weishaupt konnte schon nach zwei Runden den vor ihm liegenden Porsche von Kräling überholen. Kurz zuvor hatte sich bereits der führende Kremer-Porsche nach Reifenschaden aus der Phalanx der Spitze verabschiedet. Weishaupt ging in Führung, der zweitplatzierte Kräling-Porsche fuhr schon eine Runde früher an die Box und tankte nur wenig Sprit nach, um einen kurzen Mittelstint zu fahren. Es folgte der Fahrerwechsel auf Tim Scheerbarth, die Mechaniker tankten den Porsche für einen langen Stint voll und rutschten wieder auf Platz zwei zurück.

Der Black-Falcon-Porsche im Karussell - Foto: Patrick Funk

Starkes Überholmanöver

"Oft war ich nah dran, wollte mich ein paar Mal innen vorbei bremsen, doch er warf immer wieder die Tür zu." Auf der Döttinger Höhe aber saugte sich Scheerbarth im Windschatten an und quetschte sich während einer Überrundung eines anderen Teilnehmers links am Gegner vorbei, während der Kräling-Porsche die rechte Seite wählte. "Das war eine coole Aktion, bei dem der Puls in die Höhe schnellte" grinst Scheerbarth. Während der Black Falcon-Pilot den Vorsprung auf eine Minute ausbaute, zog der Kräling-Porsche wieder an die Box, um erneut den Fahrer zu wechseln. Der Vorsprung reichte Tim Scheerbarth bis zum letzten Stopp auf Andreas Weishaupt, der diesen bis ins Ziel halten konnte. "Das war wirklich spannend heute, das Auto lief super, ich möchte mich ganz herzlich bei meinem Team Black Falcon für das gute Auto bedanken."


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