VLN - PZ Willich feiert zwei Klassensiege

Erfolge in den Klassen SP10 und SP6

Beim vierten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft konnte das Team PROsport Performance gleich zwei Klassensiege feiern.

Motorsport-Magazin.com - Sowohl in der hart umkämpften Klasse SP10 (Fahrzeuge nach GT4-Reglement) und in der Klasse SP6 stand das Team PROsport Performance am Ende oben auf dem Podest. Ein Porsche 911 GT4 aus der Baureihe 997, zwei Porsche Cayman und ein Porsche 911 aus der Baureihe 991 traten am vergangenen Wochenende mit dem Willicher Schriftzug an. Neben der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen wollte PROsport Performance auch viele Punkte für die Meisterschaft einfahren. Besonders gut gelang dies Andreas Patzelt, Fabian Hamprecht und Marko Stipp in der Klasse SP6. Mit ihrem Porsche Cayman R konnten die drei die Konkurrenz gut in Schach halten. Am Ende siegte das Trio mit über einer Runde Vorsprung.

Dabei hätte der Abstand auch noch größer sein können. Doch der Lauf wurde frühzeitig mit der roten Flagge abgebrochen, als es auf der Döttinger Höhe massiv gekracht hatte. Glücklicherweise war kein Willicher Auto in den Unfall verwickelt und - noch viel wichtiger - die beteiligten Fahrer kamen ohne nennenswerte Blessuren davon.

Das Auto war im Rennen kaum fahrbar.
Martin Woyke

In der seriennahen Klasse V6 trat PROsport Performance gleich mit zwei unterschiedlichen Autos an. Der Porsche Cayman R von Klaus Bauer und Arno Klasen kam allerdings nicht ins Ziel. Bereits im Training zog sich das Auto hinten rechts einen Schaden zu. "Das Auto war im Rennen kaum fahrbar", wusste Martin Woyke von PROsport zu berichten. Die Spur war komplett verstellt. Erfreulich dagegen das Ergebnis des seriennahen Porsche 911, der mit Charlie Putman und Charles Espenlaub den siebten Rang erreichte. "Die beiden haben sich eigentlich nur auf das 24-Stunden-Rennen vorbereitet und gar nicht auf das Ergebnis geschaut."

Foto: Patrick Funk

Großer Jubel in der Klasse SP10. Jörg Viebahn, Dominik Schöning und Thomas Koll gewannen die Klasse vor dem Dauerkonkurrenten von Mathol Racing. "Wir lagen die meiste Zeit im Rennen in Führung und haben am Ende verdient gewonnen", sagte Woyke. Auch kurz vor dem Abbruch führte der Porsche was bei der Wertung nach dem Abbruch relevant war. "Im letzten Jahr haben wir durch solche Situationen auch schon mal einen Platz verloren, diesmal hatten wir eben das Glück und sind vorne geblieben."


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