VLN - Baumann probt den Ernstfall auf der Nordschleife

Podium knapp verpasst

Dominik Baumann hat bei der Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen den Ernstfall geprobt und dabei den Sprung auf das Siegerpodest nur knapp verpasst.

Motorsport-Magazin.com - Bei der 45. Adenauer-Trophy, dem vierten Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring (VLN), belegte Dominik Baumann am Samstag gemeinsam mit seinen BMW-Teamkollegen Claudia Hürtgen und Jens Klingmann den vierten Rang.

"Es hat eigentlich gut geklappt, die Performance des Fahrzeugs war sehr gut. Ich denke, wir sind bereit für den großen Tag in fünf Wochen", sagte Baumann nach dem Rennen: "Das Wochenende hat mir sehr viel gebracht. Ich hatte sehr viele Zweikämpfe auf der Nordschleife – mehr, als in allen bisherigen Rennen zusammen."

Wir sind bereit für den großen Tag in fünf Wochen.
Dominik Baumann

Auch Manager Stefan Wendl vom BMW Sports Trophy Team Schubert zog ein positives Fazit: "Insgesamt sind wir mit unserer Vorbereitung sehr zufrieden, auch wenn wir zu Beginn des Rennens etwas Pech hatten. Die Aufholjagd unseres Autos mit der Startnummer 20 war großartig. Vor allem unser toller erster Boxenstopp hat sie wieder zurück ins Rennen um einen Podestplatz gebracht."

Am Samstagvormittag hatte das Trio im BMW Z4 GT3 in einem chaotischen Zeittraining zunächst die zehntschnellste Rundenzeit (8:09.380 Minuten) hingelegt. Zwischenzeitlich war das Qualifying nach einem heftigen Unfall für mehrere Minuten unterbrochen worden.

Auch im auf vier Stunden angesetzten Rennen am Nachmittag auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife sorgten zahlreiche Zwischenfälle für Aufregung. Baumann & Co. mussten ebenfalls eine Schrecksekunde überstehen: Kurz nach dem Start wurde der BMW von einem Konkurrenten umgedreht. Anschließend startete das Trio eine beeindruckende Aufholjagd und kämpfte sich durch das gesamte Feld bis auf Rang vier nach vorne. Der vierte VLN-Lauf wurde wegen eines weiteren Unfalls schließlich nach etwas mehr als drei Rennstunden abgebrochen. Insgesamt kämpften mehr als 50 Topfahrzeuge um den Tagessieg - so viele wie in keiner anderen europäischen Rennserie.

In fünf Wochen kehrt das BMW-Trio in die Grüne Hölle zurück. Dann wird es beim legendären 24-Stunden-Rennen ernst. Bereits am kommenden Wochenende startet der 21-jährige Baumann mit Teamkollegin Claudia Hürtgen im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring.


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