VLN - Rent4Ring: Gute Premiere des BMW 428i

Einige Kinderkrankheiten

Obwohl Rent4Ring Racing beim vierten VLN-Lauf noch einige Kinderkrankheiten aussortieren musste, war das Team mit der Premiere des BMW 428i zufrieden.

Motorsport-Magazin.com - Die mit Spannung erwartete Premiere des nagelneuen Rennboliden von Rent4Ring Racing wurde zum vierten VLN Saisonlauf mit einem guten Test-Run absolviert. Auch wenn der BMW 428i einige Besuche in der Box hatte, konnte er durch gute Performance und Speed währen des gesamten Rennwochenendes überzeugen.

Die Premierenfahrt des BMW 428i wurde als Test und Roll-Out Training genutzt, um das Auto bestmöglich für das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring vorzubereiten, dass in vier Wochen stattfindet. Am Freitag war die GP-Strecke bereits am Vormittag geöffnet, und so startete der blau-rot-lackierte BMW um 12:00 Uhr auf seine erste Rennrunde. Ohne weitere Probleme konnten Fredy Lienhard und Ralph Beck einige Runden abspulen, bis es dann um 16:00 Uhr im freien Training erstmals auf die Nordschleife ging. Nach den ersten Runden wurde ein zu starker Abtrieb am BMW festgestellt und für den Samstag eine härtere Feder an der Hinterradaufhängung eingebaut.

Dafür, dass der 4er auf einem Serienwagen aufgebaut und in so kurzer Zeit fertiggestellt wurde, lief das Auto wirklich super.
Fredy Lienhard

Gut präpariert ging es am Samstagmorgen in das Qualifying. Aufgrund eines schweren Unfalls wurde die Session kurzzeitig unterbrochen und Ralph konnte auf der zweiten gezeiteten Runde die zehntbeste Zeit erzielen. Ralph startete in das Rennen mit viel Vorsicht, um jeglichen Blechschaden zu vermeiden und verlor dadurch einige Plätze. Nach der zweiten Runde musste er bereits das erste Mal an die Box, da die Hinterachse überhitzte. Die Mannschaft entfernte den Unterboden, doch in der nächsten Runde kam der Schweizer abermals an die Box und die Mechaniker nahmen den Heckflügel ab.

Nach ein paar weiteren Runden musste der 4er in der Garage geparkt werden. Die Mechaniker untersuchten ein Vibrationsproblem und nach kurzer Zeit übernahm Fredy Lienhard das Steuer. "Ich übernahm den letzten Test-Run, doch dass Rennen wurde wegen eines Unfalls auf der Döttinger Höhe 45 Minuten vor Schluss beendet und somit verloren wir wertvolle Zeit", so Fredy. "Aber dafür, dass der 4er auf einem Serienwagen aufgebaut und in so kurzer Zeit fertiggestellt wurde, lief das Auto wirklich super. Klar haben wir noch ein paar kleine Kinderkrankheiten, aber die werden wir bis in vier Wochen beheben können. Das Auto macht auf jeden Fall super viel Spass zu fahren und hat riesiges Potenzial."

Das Team wird nun in den kommenden Wochen einige weitere Erneuerungen vornehmen, wie etwa eine bessere Kühlung des Getriebes und des Hinterachsen-Differentials. Der Motor wird ebenso überholt und bekommt noch etwas mehr Leistung sowie eine komplett neue Auspuffanlage. Hinzu möchte das Team versuchen, das Gesamtgewicht um ein paar Kilogramm zu verringern. Nach den gesammelten Erkenntnissen des vergangenen Wochenendes, wird sich das Team mit KW automotive zusammen setzen, um das Fahrwerk auf die aerodynamische Effizienz des Rennwagens zu optimieren. "Der erste Roll-Out mit unserem neuen BMW war erfolgreich", so Ralph Beck nach dem Rennen. "Ich habe sehr viel getestet und konnte den Rennwagen gut kennenlernen. Es sind noch ein paar Dinge zu tun bis zum 24-Stunden-Rennen, aber darauf freuen wir uns auch. Der Wagen sieht einfach klasse aus und bei den Motorsport-Fans ist er bereits ein sehr beliebtes Fahrzeug."


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