VLN - Hoch und Tief für Liebling 'Erna'

Pech & Glück im Chaos

T+N Motorsport erlebte beim dritten Lauf der VLN ein chaotisches Rennen. Trotz Problemen überquerte Liebling 'Erna' nach vier Stunden die Ziellinie.
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Motorsport-Magazin.com - T+N Motorsport erlebte beim dritten Lauf der VLN, dem 56. ADAC ACAS H&R-Cup, ein chaotisches Rennen. Nach einem Reifenschaden, Problemen mit dem GPS-System und einer defekten Kupplung überquerte 'Erna' auf dem achten Rang der Klasse die Ziellinie. Nach vier Stunden zog das Team um Thomas Lennackers dennoch ein positives Fazit.

Nachdem der Opel Astra beim vergangenen Lauf aufgrund von Mehrleistung noch umgenannt werden musste, konnte es diesmal in der Klasse V3 zur Sache gehen. Mit einer Qualifying-Zeit von 10:43.446 Minuten, positionierte Andrea Sabbatini den blau-silbernen Opel auf dem neunten Startplatz in der Klasse. "Da draußen herrscht jetzt schon wieder Krieg, ständig gelbe Flaggen", lautete die Bilanz des 90-minütigen Zeittrainings.

Das erste Mal habe ich bereits Metzgesfeld gespürt, dass da etwas nicht stimmt.
Thomas Lennackers

Schon beim Start ging es für 'Erna' anschließend jedoch nach vorne. Nach drei erfolgreichen Rennrunden, in denen Startfahrer Thomas Lennackers hauptsächlich auf der Jagd nach dem Toyota GT86 vom Toyota Suisse Racing Team war, folgte der erste Schock: Reifenschaden. Nur noch auf der Felge befindlich, schleppte sich Lennackers vom Streckenabschnitt Schwalbenschwanz zurück zur Box.

"Ich muss mir einen Splitter oder ähnliches eingefahren haben", suchte Teamchef und Fahrer Thomas Lennackers nach möglichen Gründen für den Reifenschaden. "Das erste Mal habe ich bereits Metzgesfeld gespürt, dass da etwas nicht stimmt. Sehr ärgerlich, wir lagen richtig super im Rennen, ich war am direkten Gegner dran und hatte mich schon auf einen schönen Fight eingestellt."

Probleme mit dem GPS-System

Wenn man schon halb im Gras ist, kann man sich einfach nicht mehr schmaler machen.
Christoph Brune

Beim anschließenden Boxenstopp wurde zudem ein Problem mit dem GPS-System festgestellt. Während der Reifen mit wenigen Handgriffen gewechselt werden konnte, stellte sich die Fehlersuche am GPS-System als zeitaufwendiger heraus. Mit einem Zeitverlust von rund drei Runden ging 'Erna' schließlich wieder auf die Strecke.

Vor allem die zahlreichen Gelbphasen und die unachtsame Konkurrenz machte es dem Trio im weiteren Verlauf schwer. "Wir können uns nicht in Luft auflösen, geht nicht", erklärte auch Christoph Brune. "Wenn man schon halb im Gras ist, kann man sich einfach nicht mehr schmaler machen." Dennoch: Nach vier Stunden überquerte 'Erna' trotz Kupplungsproblemen in der letzten Runde auf dem achten Klassenrang die Ziellinie.


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