VLN - Alexander Mies nach verpasstem Podest frustriert

Nur der Sieg zählt

Alexander Mies war nach dem dritten Lauf der VLN enttäuscht. Im Opel Astra OPC Cup landete er am Ende des 4-Stunden-Rennens auf dem undankbaren vierten Platz.

Motorsport-Magazin.com - "Ich will gewinnen, mehr nicht", Alexander Mies war nach dem dritten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft richtig frustriert. Im Opel Astra OPC Cup landete der Heiligenhauser am Ende des 4-Stunden-Rennens auf dem undankbaren vierten Platz. Dabei war bis zu einem kleinen Tankproblem alles in Ordnung und der Opel von Bonk motorsport in Schlagdistanz zur Spitze.

Wir hatten Pech bei dem einen Tankstopp und zudem war die Strategie nicht ganz optimal
Alexander Mies

Natürlich gönnte Mies seinen beiden Teamkollegen Mario Merten und Jürgen Nett den Sieg. Doch er hätte viel lieber seine Startnummer, als die des Schwesterautos ganz oben gesehen. "Wir hatten Pech bei dem einen Tankstopp und zudem war die Strategie nicht ganz optimal", Mies haderte mit der Technik und auch mit der abgesprochenen Reihenfolge, wann das Auto zum Stopp an die Box kommen sollte. "Letztlich gewinnen wir zusammen und verlieren auch zusammen", gestand er aber ein. Die Entscheidung, die gewählte Strategie zu nutzen war im kompletten Team getroffen worden.

Teamchef Michael Bonk beruhigte seinen Piloten mit dem Blick auf die einzelnen Zeiten: "Ohne das Problem beim Tanken wäre es sicher Platz zwei gewesen." Doch beim besagten Stopp wollte das Benzin zunächst nicht in den Tank fließen. Die Tankentlüftung funktionierte nicht einwandfrei. Über zwei Minuten verloren Mies und seine beiden direkten Mitstreiter Jens Moetefindt und Daniela Schmid. Beim Blick auf das Endergebnis wird klar: Hätte der Stopp einwandfrei funktioniert, wäre Mies als Zweiter ins Ziel gekommen. So wurde es nur der vierte Rang.

Ich habe mein Bestes gegeben und auch Jens und Daniela sind wirklich schnell und gut unterwegs gewesen
'Alexander Mies

Immerhin: die Performance von Fahrern und Auto stimmte und Mies hat gezeigt, dass er im Cup ganz vorne mithalten kann. Für technische Probleme kann der amtierende Juniormeister der VLN Langstreckenmeisterschaft auch nichts. "Ich habe mein Bestes gegeben und auch Jens und Daniela sind wirklich schnell und gut unterwegs gewesen", sagte Mies. Auch der Crew von Bonk motorsport hatte der Heiligenhauser nichts vorzuwerfen. Trotzdem ärgerte er sich über die verpasste Chance, weiter vorne landen zu können.

Jetzt hat er drei Wochen Zeit, den Frust in neue Motivation umzuwandeln. Am 17. Mai folgt mit dem vierten Lauf der VLN das letzte Rennen vor dem 24-Stunden-Rennen. "Ich werde wieder voll angreifen und erneut versuchen zu gewinnen", gibt sich Mies kämpferisch. Wenn es klappt hätte sicher auch sein Teamchef nichts dagegen.


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