VLN - Sorg Rennsport und die Mission Possible

Einen Traum wahr werden lassen

Fünf Rennfahrer mit Querschnittlähmung gehen zusammen mit Sorg-Rennsport eine Mission Possible an: ein Start beim 24-Stunden-Rennen in Dubai.

Motorsport-Magazin.com - Fünf Rennfahrer mit Querschnittlähmung sind zusammen mit der bekannten VLN-Mannschaft Sorg-Rennsport aus Wuppertal auf dem Weg einen großen Traum wahr werden zu lassen. Das Quintett hat das Ziel ins Auge gefasst, ein 24-Stunden-Rennen zu bestreiten. In der vergangenen Woche fanden erste Testfahrten im Sorg-BMW-M235i-Racing in Zandvoort statt.

Bei den 24 Stunden von Dubai im kommenden Januar soll es endlich so weit sein. Gustav Engljähriger aus Österreich, Rainer Küschall aus der Schweiz, der Deutsche Marc Dilger, Mike Smit aus den Niederlanden sowie der Pole Marek Wisniewski wollen die ersten querschnittgelähmten sein, die an einem Rennen zweimal rund um die Uhr teilnehmen.

Generalprobe auf dem Dünenkurs in Zandvoort - Foto: Jan Wolber

Um dies möglich zu machen, wird der BMW M235i Racing in Wuppertal mit einem Handgas- und Bremssystem ausgestattet. Zudem nutzen die Fünf den Automatik-Modus des Getriebes im neuen bayerischen Kundensportler, der sonst in einer Cup-Wertung im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft zum Einsatz kommt.

Generalprobe in Zandvoort

Wenngleich das Quintett mit Langstreckenrennen Neuland betritt, verfügen die fünf allesamt über Erfahrung im Rennsport. Alle waren bereits mit behindertengerecht aufgebauten Rennwagen in verschiedenen Serien unterwegs. Gustav Engljähriger, der Initiator des Projekts, ist aktuell sehr erfolgreich in der Youngtimer-Serie seines Heimatlandes unterwegs.

Beim 12-Stunden-Rennen in Zandvoort treten die Fünf erstmals gemeinsam an - Foto: Jan Wolber

In der Woche vor Ostern fiel nun der Startschuss für die Mission Possible by Sorg Rennsport. Auf dem Dünenkurs von Zandvoort wurde der Umbau erstmalig getestet und die Fahrer hatten die Möglichkeit, den Rennwagen auf der Strecke ausgiebig zu bewegen. Am Ende der Testfahrten gab es durch die Bank zufriedene Gesichter zu sehen.

An gleicher Stelle steht Ende Mai der erste große Meilenstein auf dem Programm. Dann starten die Fünf bei den zwölf Stunden von Zandvoort zum ersten Mal bei einem Langstreckenrennen. Aber dies soll nur ein erster Schritt auf dem Weg zum ersten 24-Stunden-Rennen für die fünf Männer sein.


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