VLN - race&event feiert Klassensieg

Sieg nie in Gefahr

Das Team race&event feierte beim zweiten VLN-Lauf, dem 39. DMV 4-Stunden-Rennen, einen souveränen Klassensieg.

Motorsport-Magazin.com - Heinz Schmersal, Markus Oestreich und Jürgen Wohlfarth feierten beim zweiten Saisonrennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einen souveränen Klassensieg bei den Turbo-Specials bis 2000 ccm. Nach 2:43 Stunden Fahrzeit hatte das Trio mit dem race&event-Audi TT-RS 41,529 Sekunden Vorsprung. "Das war heute von allen eine Klasseleistung, ich bin rundum zufrieden", freute sich Team-Manager Martin Mohr über die 30. Podiumsplatzierung der Radevormwalder Mannschaft.

In meinem Alter braucht man halt zwei Rennen, um sich auf ein Auto einzuschießen
Markus Oestreich

Obwohl es für Oestreich erst der zweite Einsatz im race&event-Audi war, konnte der 24h-Gesamtsieger von 1986 von Beginn an das Tempo an der Spitze mitgehen oder sogar bestimmen. "In meinem Alter braucht man halt zwei Rennen, um sich auf ein Auto einzuschießen", sagte der 50-Jährige mit einem Augenzwinkern. "Es hat richtig Spaß gemacht, mit den Fünfzylinder-Audi zu kämpfen."

Kurz vor Ende der ersten des auf vier Stunden angesetzten Rennens wurde der Wettstreit mit der roten Flagge gestoppt. Nach einer Kollision im Bereich Pflanzgarten mussten auf einer Länge von 80 Metern die Leitplanken erneuert werden. Nach einer dreieinhalbstündigen Pause ging es weiter.

Wohlfahrt hatte für den Re-Start das Steuer übernommen. Der 43-Jährige ist zwar ein sehr erfahrener Nordschleifen-Audi TT-Pilot, doch für den silbernen race&event-Renner war es ein Debüt. "Ich bin auf Anhieb bestens zu Recht gekommen, alles lief perfekt. Der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr." Kurz vor Schluss steuerte Wohlfahrt für einen kurzen Splash-and-Dash die Boxen an: Es gab Benzin und neue angefahrene Vorderräder für die letzten Kilometer zum Klassensieg.

Beim nächsten Klassensieg wird mehrfach genullt

Dann wäre es doch schön, wenn wir möglichst bald den Erfolg von heute wiederholen können
Martin Mohr

"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", sagte Heinz Schmersal, der aufgrund der verkürzten Renndistanz nicht mehr zum Fahren kam. "Ich bin Teamplayer und wir wollten als Team gewinnen. Bei dem letzten kurzen Boxenstopp hätte der Wechsel zu mir einfach zu lange gedauert." Für den Wuppertaler war es der 13. Klassensieg. Oestreich hat jetzt 39 auf dem Konto, Wohlfahrt 19, das Team race&event ebenfalls 19.

"Dann wäre es doch schön, wenn wir möglichst bald den Erfolg von heute wiederholen können", hofft Mohr. "Dann könnten wir gleich dreimal Nullen." Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich bereits am 26. April, wenn das dritte Saisonrennen zu Europas populärster Breitensportserie auf dem Programm steht.


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