VLN - Daniel Bohr verpasst das Podium

Vierter Klassenrang im Opel

Beim zweiten VLN-Lauf verpasste Daniel Bohr im Opel Astra OPC Cup nur knapp das Podest. Dennoch ist der junge Luxemburger zufrieden.

Motorsport-Magazin.com - Beim turbulenten zweiten Rennen der Saison, das wegen eines Unfalls abgebrochen und neu gestartet werden musste, verpasste Daniel Bohr gemeinsam mit seinen Teamkollegen Maximilian Hackländer und Christian Gebhardt nur knapp den dritten Platz im Opel Astra OPC Cup. Am Ende belegte die Mannschaft dennoch einen zufrieden stellenden vierten Platz in der Klasse.

Der fünfte Startplatz ist für uns eine gute Ausgangsposition. Das Feld in unserer Klasse ist extrem eng beieinander.
Daniel Bohr

Bereits im 1,5 stündigen Zeittraining am Morgen zeigte sich, dass der Opel Astra OPC Cup gute Chancen auf die ersten drei Plätze haben sollte. Dank eines verbes-serten Setups starteten Bohr, Hackländer und Gebhardt von der fünften Position in der Cup1-Klasse. "Der fünfte Startplatz ist für uns eine gute Ausgangsposition. Das Feld in unserer Klasse ist extrem eng beieinander. Der Abstand zwischen den ersten fünf Fahrzeugen beträgt nur drei Sekunden. Die Distanz über vier Stunden ist zwar lang, aber ich denke über die Zeit sollten wir am Ende zumindest auf dem Podium stehen!", so Daniel Bohr nach dem Zeittraining.

Da ahnte von den Teilnehmern noch keiner, dass dieses zweite Rennen der Saison ein turbulentes Rennen werden sollte. Gleich zu Beginn des Rennens wechselten auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse die Positionen. Immer wieder eroberten Daniel Bohr, Maximilian Hackländer und Christian Gebhardt die dritte Position in dieser Klasse.

Doch nach knapp einer Stunde Rennzeit wurde der zweite Lauf der Saison 2014 mit der roten Flagge aufgrund eines schweren Unfalls, an dem ein Porsche und ein VW Scirocco beteiligt waren, im Streckenabschnitt Pflanzgarten abgebrochen. Alle Beteiligten blieben hier zum Glück ohne ernsthafte Verletzungen. Jedoch wurden in diesem Abschnitt die Leitschienen auf gut 80 Meter so arg beschädigt, dass sich die Rennleitung dazu entschloss, diese erst zu reparieren und erst dann das Rennen fortzusetzen.

Die Reparaturarbeiten sollten quälende drei Stunden in Anspruch nehmen. Erst gegen 16.15 Uhr wurde das Rennen fortgesetzt. Aufgrund der Bestimmungen am Nürburgring legte die Rennleitung für dieses zweite Rennen eine Fahrzeit von nur noch zwei Stunden fest. Der Kampf ging in die nächste und entscheidende Runde.

Daniel Bohr übernahm den Opel Astra OPC Cup dann für den Schlussstint und konnte sich immer weiter an seine Kontrahenten herankämpfen. Doch die verbliebene Rennzeit reichte nicht mehr aus, um doch noch den dritten Platz auf dem Podium in der Klasse zu erobern: "Alles in allem sind wir zufrieden mit dem Ergebnis. Schließlich haben wir so wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen können. Wäre es nicht zu dem Abbruch gekommen bzw. hätten wir danach noch eine längere Renndistanz zur Verfügung gehabt, dann wäre sicherlich noch das Podium drin gewesen. Aber ‚That´s racing!", so der junge Rennfahrer aus Luxemburg und ergänzte: "Wir haben ein neues Setup probiert und das funktioniert exzellent. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in 14 Tagen. Da werden wir richtig angreifen. Unser Ziel ist hier definitiv ein Platz unter den ersten Drei in unserer Klasse!"


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