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VLN - Notizen von den Einstellfahrten

Eifelwetter, Unfälle & Co.

Die VLN-Saison 2014 hat begonnen! Motorsport-Magazin.com schaute sich bei den Einstellfahrten am Nürburgring um.
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Motorsport-Magazin.com - "Endlich brummt es wieder in der Eifel", sagte der VLN-Vorsitzende Rolf Krimpmann. "Wir haben 292 eingeschriebene Teams und Fahrer und ich bin davon überzeugt, dass wir in diesem Jahr erneut erstklassigen Motorsport auf der Nürburgring-Nordschleife erleben werden."

Doch nicht für alle Teams verlief der Auftakt in der Eifel wie gewünscht. Zahlreiche Unfälle sorgten sowohl am Freitag als auch am Samstag für mehrere Unterbrechungen. Neben einem der beiden Flügeltürer von Rowe Racing erwischte es unter anderem auch den neuen Audi TT von Frikadelli Racing sowie den SexBomb-Porsche.

Baumgartner: Autogramme ohne Ende - Foto: Patrick Funk

Der wohl gefragteste Mann des Wochenendes: Felix Baumgartner. Der Extremsportler, der 2014 gemeinsam mit Audi das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring unter die Räder nehmen möchte, war stets umzingelt von Fans. Autogramme schreiben, Interviews geben und Fanfotos machen: der Österreicher war für jeden Wunsch zu haben.

Zahlreiche Teams wurden bei den Einstellfahrten allerdings noch vermisst. Neben den Titelverteidigern von Groneck Motorsport fehlten beispielsweise auch Phoenix Racing, Twin Busch Motorsport und Car Collection. Ebenfalls auf der Vermisstenliste: der beliebte Opel Manta.

Auch die neuen BMW M235i Racing waren bei den Einstellfahrten noch nicht auf der Strecke. Eine Ankündigung, die ersten 15 Fahrzeuge noch vor den Testfahrten auszuliefern, konnte der Münchener Automobilhersteller nicht einhalten. Erst am kommenden Mittwoch, also wenige Tage vor dem Auftakt, sollen die ersten Teams das neue Fahrzeug in Empfang nehmen. Der erste VLN-Lauf bleibt für den neuen BMW M235i Racing Cup daher ohne Wertung.

Jürgen Alzen erlebte einen enttäuschenden Saisonstart. Bereits am Freitag blieb der schwarze Ford GT liegen, nachdem die Steuerkette abgesprungen war. Für die Mannschaft von Alzen war das Wochenende daher vorzeitig beendet, das Team packte noch am Freitagabend zusammen und trat die Heimreise an.

Das typische Eifelwetter durfte beim Saisonauftakt der VLN ebenfalls nicht fehlen. Nach einem nahezu sommerhaften Donnerstag, kehrte an den beiden Trainingstagen der Regen zurück. Doch damit nicht genug: Am Samstagnachmittag mischten sich auch noch dicke Schneeflocken unter die Regentropfen. Erst zum Verladen der Fahrzeuge zeigte sich über dem Nürburgring schließlich wieder die Sonne.

Schon am kommenden Wochenende findet mit der 60. ADAC Westfalenfahrt auch der erste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft statt.


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