VLN - RPR Racing holt Rang zwei in der VLN

Getriebeprobleme bringen Entscheidung

Für RPR Racing war das Finale der VLN ein großer Erfolg. Mit dem Porsche Cayman erreichte die Mannschaft den zweiten Platz in der SP6.

Motorsport-Magazin.com - "Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, auch wenn vielleicht heute mehr drin war", Carsten Ohlinger freute sich nach dem Finale in der VLN Langstreckenmeisterschaft über den zweiten Rang in der Klasse SP6. Zwar war die Mannschaft angetreten, um am Ende ganz oben zu stehen, doch Getriebeprobleme am Porsche Cayman zwangen die Mannschaft im letzten Drittel Speed raus zu nehmen, was letztlich die Entscheidung brachte. Am Ende hatten wir einen Boxenstopp mehr als unser größter Widersacher.

Im Ersten Stint waren wir sogar unter den Top-30, am Ende immerhin Gesamt 32.
Carsten Ohlinger

Arno Klasen, Tobas Neuser und Einar Thorsen griffen am Wochenende ins Steuer des schwarz-goldenen Cayman S. Das Team hatte auf der Fahrerseite bewusst zwei schnelle Jungs dazu geholt, um Druck auf die direkten Konkurrenten auszuüben und den Klassensieg anzupeilen. Vom Start weg schien die Taktik auch aufzugehen. Der RPR-Racing-Cayman war stets vorne in der Klasse dabei, sammelte zahlreiche Führungsrunden. "Im Ersten Stint waren wir sogar unter den Top-30, am Ende immerhin Gesamt 32.", erklärte Ohlinger.

Vom Start weg lag das Auto nahezu permanent in Front, bis es zu den bereits erwähnten Getriebeproblemen kam. "Es hat einfach nicht mehr richtig geschaltet, gerade die Gänge 3 und 4 machten Probleme", sagte Ohlinger. Zwei Minuten verlor die Mannschaft beim zusätzlichen Boxenstopp. Da RPR Racing am Ende mit 1:34.609 Minuten Rückstand auf Rang zwei ins Ziel kam, war klar, dass es ohne die Schaltprobleme zum Sieg gereicht hätte.

Trotzdem haderte Ohlinger nicht. "Es war für uns wirklich ein guter und versöhnlicher Abschluss der Saison", meinte er. Schließlich hatte sein Team in diesem Jahr mit einigen schweren Unfällen zu kämpfen. Rückblickend bleibt für den Teamchef aber positiv hängen, dass der Speed in diesem Jahr absolut gestimmt hat. "Ich denke wir können einiges für 2014 mitnehmen und im nächsten Jahr auch angreifen", gibt sich Ohlinger kämpferisch.

Die Saison 2014 startet allerdings erst Ende März 2014. Zeit genug, um in der Winterpause genau zu klären welche Autos RPR Racing einsetzen wird. "Wir haben schon einige gute Gespräche geführt, aber unterschrieben ist noch nichts." Ohlinger wird keine Spekulationen verkünden, sondern erst abwarten, bis alles auch in trockenen Tüchern ist.


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