VLN - Kappeler Motorsport: Getriebe sorgt für Ausfall

Frühes Ende in tragischem Rennen

Kappeler Motorsport hatte beim dritten Lauf der VLN kein Glück: schon im Qualifying versagte das Getriebe des Aston Martin.

Motorsport-Magazin.com - Ein trockenes und unfallfreies Rennen wünschte sich Kappeler Motorsport zum dritten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am vergangenen Samstag. Die Wünsche schienen erhört – dennoch trat das Team rund um Teamchef Thomas Kappeler mit hängendem Kopf die Heimreise an.

Wir wissen auf Anhieb nicht, was zum Ausfall geführt hat, vermuten jedoch einen Getriebeschaden.
Thomas Kappeler

Der vom Hamburger Racing Team (HRT) eingesetzte und von Kappeler Motorsport betreute Aston Martin Vantage sollte endlich wieder für Punkte und Pokale sorgen. In der Klasse SP8 wollten die Fahrer Harald Hennes, Kim Hauschild, Thomas Gerling und Michael Pflügler mit von der Partie sein. Die geringen Getriebeprobleme, die das Team am Freitag während des freien Trainings feststelle, schien man mit neuer Software und frischem Öl in den Griff bekommen zu haben.

Und so war es Thomas Gerling, der am Samstag den Trainingsreigen eröffnen durfte. Seine erste Runde ging er mit Bedacht an - Streckenbesichtigung und Fahrzeugkontrolle standen im ersten Umlauf auf der Prioritätenliste ganz oben. In seiner zweiten Runde sollte es um eine gute Zeit und damit einen guten Startplatz gehen. Doch bereits nach wenigen Kilometern versagte das Getriebe seinen Dienst, die Hinterachse blockierte und Gerling hatte größte Mühe, den englischen Boliden einzufangen, um einen Unfall zu vermeiden.

Kappeler nach dem Training: "Gerling hatte Glück, nicht in der Leitplanke zu landen. Wir wissen auf Anhieb nicht, was zum Ausfall geführt hat, vermuten jedoch einen Getriebeschaden. Es drückt aufs Gemüt, so früh die Segel streichen zu müssen. Dennoch gilt es den Blick nach vorne zu richten, was wir alle tun." Der Wagen wird, so Kappeler weiter, gerichtet und die Mannschaft tritt geschlossen zum nächsten Rennen Mitte Juli an.

Im weiteren Verlauf des Rennens kam es zu einem tragischen Ereignis: Der Fahrer Wolf Silvester erlag am Steuer eines Opel Astra einen internistischen Tod, worauf die Rennleitung den Lauf nach gut 2,5 Stunden abbrach.


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