VLN - Car Collection mit Rennen zufrieden

Trauer um Konkurrenten

Obwohl Car Collection mit dem SLS nicht im Rennen starten konnte, war das Team zufrieden. Alle drei Porsche kamen in die Wertung.

Motorsport-Magazin.com - Der dritte VLN-Lauf des Jahres war aus Sicht von Car Collection eigentlich ganz zufriedenstellend. Die drei eingesetzten Porsche lieferten eine gute Performance und lediglich der Mercedes SLS konnte das Rennen wegen eines technischen Defektes nicht aufnehmen. Doch das alles rückte nach einem tödlichen Zwischenfall in den Hintergrund.

Unter diesen Umständen ist das Ergebnis absolut unwichtig
Peter Schmidt

"Unter diesen Umständen ist das Ergebnis absolut unwichtig", meinte Teamchef Peter Schmidt. Der Fahrerkollege "Wolf Silvester" von Bonk motorsport war aufgrund eines gesundheitlichen Problems während des Rennens in seinem Auto verstorben. "Da merkt man, dass die VLN eine große Familie ist und so etwas trifft einen auch", meinte Schmidt, der dem Team und Silvesters Familie sein Beileid aussprach. Das Rennen wurde wegen des Zwischenfalls vorzeitig abgebrochen.

Sportlich begann das Rennen für Car Collection wenig erfreulich. In der letzten Runde des Qualifyings verabschiedete sich ein Radlager des Mercedes SLS AMG GT3. Da ausnahmsweise diesmal kein Mercedes-Truck mit Ersatzteilen vor Ort war und Car Collection nicht das passende Radlager dabei hatte, konnte der Schaden nicht behoben werden. "Das ist natürlich schade, zumal das Radlager deutlich kürzer gehalten hat, als eigentlich vorgesehen."

Dagegen liefen die drei Porsche nahezu problemlos. Car Collection setzte zwei der 997 GT3 Cup Autos in der Klasse SP7 ein. Dieter Lehner, Klaus Koch und Marcel Blumer kämpften sich bis zum Abbruch auf Platz vier in der Klasse vor. Damit stellte Car Collection den drittbesten Cup-Porsche des Tages. Auf Platz neun in der stark besetzten Klasse kamen Ingo Vogler, Don Stephano und Klaus Hahn ins Ziel.

Eckhard Geulen, Uwe Kolb und Thomas König starteten mit ihrem Porsche 997 GT3 Cup in der Porsche-Cup-Klasse. Nach 14 Runden wurden sie als Fünfte gewertet. "Alle Piloten sind mit ihrer Leistung und ihrem persönlichen Ergebnis zufrieden", meinte Peter Schmidt. Freude kam bei ihm aufgrund der Umstände logischerweise aber nicht auf.


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