VLN - Weiter geht die Jagd in der Grünen Hölle

Fast zwei Monate Pause

Nach fast zwei Monaten Pause ist die VLN zurück. Mit der 44. Adenauer ADAC Simfy Trophy geht die Jagd in der Grünen Hölle weiter.

Motorsport-Magazin.com - Die Fans haben lange auf die Fortsetzung der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring warten müssen. Seit dem zweiten Lauf Ende April sind schon fast zwei Monate ins Land gezogen. Und auch das ADAC Zurich 24h-Rennen ist schon seit Mitte Mai Geschichte. Mit der 44. Adenauer ADAC Simfy Trophy geht am 22. Juni endlich die Jagd in der ‚Grünen Hölle´ weiter. Mehr als 180 Rennfahrzeuge - vom seriennahen Tourenwagen bis hin zum ausgewachsenen GT3-Boliden - gehen bei der Veranstaltung des MSC Adenau e.V. im ADAC ins Rennen.

Die VLN bietet Motorsport zum Anfassen - Foto: Brederlow

Auf dem Programm stehen vier Stunden packende Rennaction auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt frei. Für den Zugang zum Fahrerlager und den Tribünen am Grand-Prix-Kurs sind pro Person familienfreundliche 15 Euro zu entrichten; Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Der Gegenwert ist Motorsport zum Anfassen.

In den Boxen kann man den Mechanikern beim Schrauben über die Schulter blicken und solange die Motoren ruhen, in der Boxengasse das bunte Treiben hautnah verfolgen. Ein Besuch in der Startaufstellung bietet sich ebenfalls an, um die knisternde Spannung zu erleben, ehe sich das beeindruckende Teilnehmerfeld der VLN in Bewegung setzt. Das Rennen startet pünktlich um 12 Uhr, zuvor geht es im Zeittraining von 8:30 bis 10 Uhr auf die Zeitenjagd.

Traumsportwagen an der Spitze

Mit einem fantastisch besetzten Teilnehmerfeld startet die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring jetzt voll durch. Traumsportwagen à la Aston Martin Vantage, Audi R8 LMS ultra, BMW Z4 GT3, Corvette C6, Ferrari F458, Ford GT, McLaren MP4, Mercedes-Benz SLS AMG GT3 oder Porsche 911 GT3 dominieren das Geschehen an der Spitze des Feldes. Das breite Mittelfeld ist mit sportlichen Rennfahrzeugen gespickt, mit denen sich jeder identifizieren kann. Der Mix aus Profi- und Amateur-Rennsport ist es, der die Fans der VLN seit vielen Jahren fasziniert und zehn Mal im Jahr begeistert.

Neben den klangvollen Typenbezeichnungen lassen auch die Namen der Topstars der Serie die Herzen aller Motorsportfans höher schlagen. Schwarz und stark präsentieren sich die beiden Fahrzeuge, die in den Farben von VLN-Sponsor H&R an den Start gehen. Im BMW Z4 GT3 wechseln sich Uwe Alzen, Philipp Wlazik und Alexandros Margaritis am Volant ab, den Ford GT pilotieren die beiden Langstreckenspezialisten Jürgen Alzen und Artur Deutgen.

Ein weiterer Sponsor der VLN ist mit großem Engagement mit von der Partie. Für ROWE-Racing greifen Jan Seyffarth und Nico Bastian ins Lenkrad eines SLS AMG GT3, das Schwesterfahrzeug pilotieren Marko Hartung und Roland Rehfeld zusammen mit ROWE-Boss Michael Zehe. Audi ist durch das aus der DTM bekannte Team Phoenix-Racing vertreten. Die Piloten: keine geringeren als Ferdinand und Joannes Stuck, die Söhne von Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck. Das Brüderpaar teilt sich einen Audi R8 mit Luca Ludwig - als Filius von Klaus Ludwig ebenfalls ein berühmter Sohn, genau wie seine beiden Mitstreiter aber auch seinerseits ein ernstzunehmender Rennfahrer.

Uwe Alzen startet im BMW Z4 GT3 - Foto: Jan Brucke/VLN

Auch im Porsche-Lager stechen einige stark besetzte Fahrzeuge hervor. Für Falken-Motorsports sind Martin Ragginger und Sebastian Asch am Start und im Frikadelli-Porsche bestreitet Patrick Huisman den Lauf an der Seite von Klaus Abbelen und Sabine Schmitz. Verstärkung hat sich Timbuli-Racing ins Boot geholt. Die beiden 911er teilen sich Marc Hennerici, Christopher Brück, Norbert Siedler und Marco Seefried. Einen Gaststart in den gelben Porsche absolviert der 24-fache VLN-Sieger Marc Basseng.

Das Teilnehmerfeld des vierten Laufes geht wie gewohnt in vier unterschiedlichen Wertungsgruppen an den Start. Mit 85 Fahrzeugen nehmen die VLN-Specials den Löwenanteil für sich in Anspruch. In den vier unterschiedlichen Cup-Klassen von Opel, Porsche, Renault und Toyota sind zusammen 45 Fahrzeuge genannt. 40 seriennahe Produktionswagen und 10 Gruppe-H-Fahrzeuge bereichern das Feld. Die mit 20 Fahrzeugen größte Klasse stellt der neue Opel Astra OPC Cup. Hier ist eine Reihe von erfahrenen Langstreckenpiloten mit von der Partie, um mit identischem Material am Ende den besten Fahrer zu küren.

Mit 18 Fahrzeugen bilden die VLN-Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum die zweitstärkste Klasse, gefolgt von der SP9 (GT3) 16 und der SP7 (VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum) mit 14 Fahrzeugen. In Summe sind Fahrzeuge von 21 unterschiedlichen Automobilherstellern genannt, rund 430 Fahrer aus 24 Nationen.


Weitere Inhalte:

Facebook
Sportwagen
Wir suchen Mitarbeiter
x