VLN - Kein Glück für Daniel Bohr

Defekthexe schlägt wieder zu

Auch beim zweiten VLN-Lauf hatte Daniel Bohr das Glück nicht auf seiner Seite. Der junge Luxemburger schied erneut mit einem Defekt aus.

Motorsport-Magazin.com - Es sollte erneut nicht sein. Trotz Pole Position in der Klasse SP3T und dem daraus resultierenden 33. Gesamtplatz in einem von 211 Startern stark besetzten Feld, sahen das Team Düchting Motorsport mit Daniel Bohr, Maximilian Hackländer und Pierre Humbert das Ziel wieder nicht. Widrige Witterungsbedingungen mit Nebel, Temperaturen um 2 Grad und heftigem Dauerregen machten den Teilnehmern der 55. Ausgabe des ACAS ADAC H&R Cup das Leben so richtig schwer.

Wir hatten so eine gute Ausgangsposition und ganz sicher hätten wir um den Sieg mitkämpfen können
Daniel Bohr

Doch der Scirocco GT 24 schien sich gerade bei diesen rutschigen Streckenverhältnissen richtig wohl zu fühlen und so schaffte es das Fahrertrio von Düchting Motorsport das Auto auf die Pole Position in der Klasse SP3T SP3T (Fahrzeuge über 1.600 ccm bis 2.000 ccm mit Turbolader) und in der zweiten Startgruppe zu stellen.

"Die Witterungsbedingungen waren schwierig, aber ich muss ehrlich sagen, ich bin noch nie so ein gutes Auto unter solchen Bedingungen gefahren. Jetzt werden wir angreifen und ganz sicher um den Sieg in unserer Klasse mitreden!", freute sich Daniel Bohr nach dem 90 minütigen Qualifying. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Nach dem die Rennleitung das Rennen nach zwei Einführungsrunden frei gab, machte der Scirocco GT24 erneut Probleme. Startfahrer Maximilian Hackländer schleppte den Renner zurück in die Box.

Erneut wurde ein technischer Defekt festgestellt, der das Team mit Daniel Bohr zur Aufgabe zwang. So war das Rennen erneut zu Ende bevor es begonnen hatte. "Das ist natürlich sehr sehr schade!", so Daniel Bohr nach seinem erneuten Ausfall und ergänzt "Wir hatten so eine gute Ausgangsposition und ganz sicher hätten wir um den Sieg mitkämpfen können. Wenigstens wissen wir aber jetzt, dass unser Scirocco GT24 das Potential zu Siegen hat!".

Jetzt hofft der junge Luxemburger auf ein Cockpit für das 24-Stunden-Rennen in gut drei Wochen. Die Verhandlungen laufen derzeit auf Hochtouren.


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