VLN - Schubert mit glanzvollem VLN-Auftakt

Platz eins und zwei

Besser hätte es für das BMW Team Schubert beim VLN-Saisonauftakt kaum laufen können: mit den Plätzen 1 und 2 zeigte man die Klasse der BMW Z4 GT3.
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Motorsport-Magazin.com - Das BMW Team Schubert hat mit Dirk Müller, Jörg Müller und Augusto Farfus das 38. DMV 4-Stunden-Rennen, den Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft 2013, gewonnen. Das Schwester-Auto, der BMW Z4 GT3 mit Claudia Hürtgen, Martin Tomczyk und Jens Klingmann, belegte nach 27 absolvierten Runden den dritten Platz. Dennoch galt das erste Rennen vor allem der Standortbestimmung in der Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Wir sind unglaublich glücklich, so in die neue Saison gestartet zu sein
Stefan Wendl, Teammanager

"Wir sind unglaublich glücklich, so in die neue Saison gestartet zu sein", grinste Teammanager Stefan Wendl am Samstagabend. "Wir hatten bei beiden Autos einen unplanmäßigen Boxenstopp." Während beim späteren Rennsieger ein Reifenschaden für Unruhe sorgte, wurden am Schwester-Fahrzeug die falschen Reifen aufgezogen. "Trotzdem noch den Sieg und den dritten Platz erreicht zu haben, ist großartig", so Wendl weiter. "Wir haben uns sehr lange ein ganz enges Duell mit den Porsches geliefert und auch davon profitiert, dass unser befreundetes Team Frikadelli Racing leider ausgefallen ist."

Ein gutes Paket

Trotz des großen Erfolges sah das BMW Team Schubert aber auch noch Verbesserungspotenzial am BMW Z4 GT3. Dafür soll vor allem das kommende VLN-Rennen in zwei Wochen genutzt werden, bevor es am 19. und 20. Mai beim 24-Stunden-Rennen um den langersehnten Gesamtsieg geht.

Der BMW Z4 GT3 ist super gelaufen, an den Boxen hat alles geklappt, die Michelin-Reifen funktionieren gut und auch unsere Fahrerpaarung war exzellent.
Jörg Müller

"Wir waren an diesem Wochenende sehr gut aufgestellt", erkannt auch Sieger Jörg Müller glücklich. "Der BMW Z4 GT3 ist super gelaufen, an den Boxen hat alles geklappt, die Michelin-Reifen funktionieren gut und auch unsere Fahrerpaarung war exzellent. Ich bin mehr als zufrieden."

"Das Jahr fängt richtig gut an, ich habe jede einzelne Runde im BMW Z4 GT3 genossen", freute sich auch Dirk Müller nach seiner Siegesfahrt. DTM-Pilot Augusto Farfus ergänzte: "Zwei Jahre nach meinem Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf die Nordschleife zurückzukehren und dann gleich wieder zu gewinnen, ist einfach großartig. Der BMW Z4 GT3 ist ein fantastisches Auto."

Claudia Hürtgen, die sich mit ihren Teamkollegen Martin Tomczyk und Jens Klingmann auf dem dritten Platz einsortierte, erkannte in dem großen Erfolg eine Überraschung. "Wer dieses Ergebnis vorausgesagt hätte, hätte sicher viel Geld gewonnen", sagt Hürtgen. "Es war nicht zu erwarten, dass es gleich zu Beginn der Saison so gut laufen würde."

"Die Plätze eins und drei, viel besser kann der Einstand in der VLN nicht sein", sagte Tomczyk, der sich wie Farfus mitten in den Vorbereitungen auf die DTM-Saison 2013 befindet. "Wir sind richtig happy, das Auto ist absolut konkurrenzfähig. Mir hat dieser Einsatz sehr viel Spaß gemacht."


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