VLN - Yannick Fübrich ohne Glück beim Saisonhighlight

Ausfall nach Defekt durch Kollision

Schnell, schneller, nicht im Ziel: Jungsprund Yannick Fübrich konnte beim Sechs-Stunden-Lauf der VLN zwar glänzen, blieb aber ohne einen Erfolg.

Motorsport-Magazin.com - Es ist alljährlich das Saisonhighlight der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Das Sechs-Stunden-Rennen. Doch beim siebenten Lauf kam für Yannick Fübrich und seinen Teamkollegen Klaus Landgraf das frühzeitige Aus. Am Samstag möchte man beim achten Lauf der Serie etwas mehr Rennglück haben.

"Beim 90-minütigen Zeittraining am Samstagmorgen lief es mit der zweitbesten Zeit in der Klasse V4 für uns noch sehr gut", so Yannick Fübrich, der auch den Start im BMW 325i fuhr.

Schnell unterwegs

Der 20-Jährige heftete sich sogleich an das Heck des Erstplatzierten und ließ sich nicht abschütteln. Mit Geduld bereitete er den Angriff vor und zog schließlich auch schon in der dritten Runde auf Platz eins vorbei. Mit einem Vorsprung von 20 Sekunden legte das Team in der achten Runde den ersten Boxenstopp ein.

Der Boxenstopp verlief, wie man es von Schmickler Performance nicht anders kennt: sehr präzise und schnell. Klaus Landgraf übernahm das Steuer und fuhr auf der zweiten Position aus der Box.

"Beim Boxenstopp konnte man wieder einmal die Professionalität der Mannschaft beobachten. Dieses hat super gearbeitet und wir konnten nach einem gelungenen Stopp schnell wieder die Verfolgungsjagd aufnehmen", so Yannick Fübrich nach dem Rennen.

Folgenschwere Kollision

Für Klaus Landgraf galt es nun aufzuholen und den BMW erneut auf Siegeskurs zu lenken. Dies gestaltete sich alles andere als leicht, denn sein Hintermann ließ nicht von ihm ab und startete immer wieder aggressive Überholversuche. Bei einem dieser Attacken wurde das Auto beschädigt. Zwar war der BMW 325i zunächst noch fahrfähig. Doch im Streckenabschnitt "Pflanzgarten" bemerkte Klaus Landgraf laute, schleifende Geräusche. Wenige Minuten später nahm das Auto die Gänge nicht mehr an und er musste das Rennen beenden. Ein defektes Zweimassenschwungrad, welches bei der Kollision beschädigt wurde, verursachte den Rennausfall.

"Es war schon traurig für uns zu hören, dass Klaus das Auto frühzeitig abstellen musste. Wir hatten wieder einmal so gute Aussichten auf einen Podiumsplatz", erklärte Fübrich nach dem Rennen.

Trotz allem Missgeschick ist das Team hochmotiviert. Beim nächsten Lauf der VLN, der am kommenden Samstag ausgetragen wird, will man alles geben, um wieder Spitzenergebnisse einzufahren. "Ich denke, dass wir gut vorbereitet sind und wir wollen wieder auf das Siegerpodium fahren!"


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