VLN - Scheerbarth verpasst Sieg nach Unfall

In der Anfangsphase Spaß ohne Ende

Tim Scheerbarths Teamkollege musste den BMW M3 nach einem Unfall abstellen, womit Black Falcon den Sieg nach langer Führung in der Klasse verpasste.

Motorsport-Magazin.com - Das vierte Rennen zur VLN-Saison auf dem Nürburgring endete für das Team von Black Falcon und den amtierenden VLN-Meister Tim Scheerbarth zwei Runden vor Schluss. Die 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy hatte es diesmal wirklich in sich. Scheerbarth und seine Teamkollegen Carsten Knechtges und Steve Jans konnten im frühen Zeittraining am Samstagmorgen den zweiten Platz in der Klasse V6 herausfahren, einzig Rallyefahrer Uwe Nittel brannte in den letzten Minuten noch eine bessere Zeit in den Asphalt der Nürburgring Nordschleife. "Wir sind mit 9:17 Minuten schon eine gute Zeit gefahren, aber Nittel knackte sie noch mal um 4 Sekunden drunter, Respekt!" lobte Tim Scheerbarth die Fahrkünste des Wettbewerbers.

Die Engländer ließen es richtig fliegen und Schmickler hing mir bei 270 km/h auf der Stoßstange, wir hatten alle Spaß ohne Ende.
Tim Scheerbarth

Das Rennen startete für Black Falcon schon fast traditionell. Scheerbarth sollte den Start fahren, Knechtges den Mittel-Turn und Steve Jans sich den Schluss vornehmen. Noch auf der Nürburgring-Grand Prix Strecke verlor Nittel seinen BMW Z4 in einem Unfall. In den nächsten Runden entbrannte ein harter Kampf um die Führung zwischen Scheerbarth, dem Schmickler-BMW Z4 und einem englischen BMW M3. "Wir fuhren als Dreierpaket, die Führung wechselte laufend. Die Engländer ließen es richtig fliegen und Schmickler hing mir bei 270 km/h auf der Stoßstange, wir hatten alle Spaß ohne Ende" schmunzelt Scheerbarth über die turbulente Anfangsphase. Gleich hinter dem Führenden liegend ging es zum ersten Boxenstopp auf Knechtges und später auf Jans.

Ob der nachdrängende Schmickler-Z4 die Ursache war, ein technischer Defekt oder einfach nur Pech, ließ sich später nicht mehr genau rekonstruieren, doch verlor Teamkollege Jans den M3 nur zwei Runden vor Schluss in den Leitplanken. An eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken und Black Falcon verlor eine wichtige Top-Position nur 15 Minuten vor Schluss. "Wir hätten bei 18 Startern in der Klasse wichtige Punkte holen können, doch das ist Rennsport." urteilte Scheerbarth nach dem Rennen fair. Jans entstieg dem Fahrzeug unverletzt.

Am 07. Juli folgt mit dem fünften Rennen der Saison die Revanche auf dem Nürburgring.


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