USCC - Sebring im Dunkeln: Ford vorne

Scott Dixon unterstreicht seine Form

Auch in der Nacht waren die Riley-Ford-Prototypen in Sebring gut unterwegs. Sébastien Bourdais bahnte jedoch erstmals Corvette an. LMP2-Autos wieder blass.
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Motorsport-Magazin.com - Scott Dixon ist der Mann des ersten Tages am Sebring International Raceway. Wie schon in der Auftaktsitzung am floridianischen Vormittag glänzte der aktuelle IndyCar-Champ im dritten, nächtlichen Training mit der schnellsten Rundenzeit (1:53,090 Minuten). Tatsächlich kamen die besten fünf Umläufe in der Dunkelheit allesamt durch Fahrer aus der amerikanischen Monoposto-Meisterschaft zustande.

Kraft der erneuten Bestmarke für Chip Ganassi beendete die Chassis-Motor-Kombination Riley-Ford den Donnerstag mit Erfolg: In allen bisherigen Einheiten waren die Rohrahmen-Renner mit Power aus Michigan am zügigsten unterwegs. In der Nacht gaben jedoch auch die Daytona-Sieger auf Corvette Zeichen von sich. Sébastien Bourdais steuerte den Action-Express-Wagen mit der Nummer 5 zur zweitschnellsten Zeit (0,564 Sekunden zurück).

Erstes LMP2-Fahrzeug deutlich zurück

Der bestplatzierte Prototyp aus Le Mans war diesmal der Honda des Teams Extreme Speed Motorsports. Simon Pagenaud umrundete das betonierte Flugfeld in 1:54,645 Minuten, was einen Rückstand auf die Spitze von 1,555 Sekunden bedeutete. Allerdings machten der dichte Verkehr sowie mehrere Unterbrechungen durch gelbe und rote Flaggen die Zeitenjagd schwierig. Einen Unfall hatte unter anderem der Dinan-Riley mit Jim Pace.

Im Sektor der GT-Streithähne lies sich Oliver Gavin die Bestzeit für Corvette Racing notieren. Der Haudegen hielt mit der noch jungen C7.R Rivale John Edwards aus dem BMW-Lager hinter sich (0,538 Sekunden zurück). Die fünf GTLM-Besten komplettierten der zweite Werksbolide aus Bayern, eine der beiden Vipern und der Porsche 911 RSR um Jörg Bergmeister. Gianmaria Bruni brachte den schnellsten Ferrari auf die achte Position.

In der GTD fuhr Leh Keen auf Porsche für Alex Job Racing zum ersten Rang. Keen erhält am Wochenende auch durch den Schweizer Philipp Frommenwiler Unterstützung. Der Pilot aus dem GT Masters stieß erst in letzter Minute zum AJR-Team hinzu. Ferner markierte Bruno Junqueira die PC-Bestzeit für RSR Racing. Letzt Chance für Fingerübungen in Sebring: das Abschlusstraining am Freitag um kurz vor 15 Uhr deutscher Zeit.


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