USCC - Sebring: Auch zweites Training geht an Ford

Wilson vor Angelelli und Graf

Der IndyCar-Stammfahrer und mitlerweile auch Langstrecken-Veteran Justin Wilson bescherte dem Riley-Ford von Michael Shank die Bestzeit im zweiten Training.
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Motorsport-Magazin.com - Die zweite Trainingssitzung für das 12-Stunden-Rennen von Sebring war etwas behäbiger als die erste: Zwar drehten die Top-Wagen annähernd 20 Runden, aber die Bestzeit von Justin Wilson im Riley-Ford von Michael Shank (mit Pew und Negri) war mit 1:53,621 Minuten deutlich langsamer als die Zeit von IndyCar-Kollege Scott Dixon im ersten Training.

Pickett-Nissan bester LMP2

Die zweitbeste Zeit von 1:53,912 Minuten ging an Max "The Axe" Angelelli im Corvette-DP von Wayne Taylor (mit J. Taylor und R. Taylor). Mit einer halben Sekunde Abstand auf die Bestzeit betrieb Klaus Graf im Oreca-Nissan von Pickett Racing (mit Luhr und Mardenborough) Schadensbegrenzung für die LMP2-Fraktion. Scott Sharp im HPD-Honda von Extreme Speed wurde Siebter, Olivier Pla im Morgan-Nissan von Oak Racing komplettierte die Top-Zehn. Hoffnungslos zurück lagen erneut die beiden LMP2-Mazda.

Bei den Rohrrahmen-Prototypen zeigte sich erneut der zweite Ganassi-Riley (Dixon, Kanaan und Karam) als Vierter in guter Form. Der stark besetzte Spirit-of-Daytona-Riley (Westbrook, Rockenfeller und Valiante) schob sich vor den Starworks-Riley (Kaffer, Mayer, Saavedra und Popow) mit Honda-Motor auf Platz fünf. Mit mehr als drei Sekunden Rückstand musste sich der DeltaWing begügen und wurde erneut 13. der Prototypen-Wertung.

GTLM: Porsche, Corvette und BMW fast gleich auf

In der GTLM-Klasse schenkten sich die beiden deutschen Hersteller und der neueste Rennspross von Chevrolet nichts: Porsche (Bergmeister, Christensen und Long), Corvette (Millner, Liddell und Gavin) und BMW (Auberlen, Priaulx und Hand) befanden sich in einem Zeitfenster von unter vier Zehntelsekunden. Die beiden Vipern zeigten auf den Klassenplätzen neun und zehn erneut keine guten Rundenzeiten.

In der GT3-nahen GTD-Kategorie befanden sich fünf Porsche unter den besten sechs Fahrzeugen. Lediglich Jeroen Bleekemolen in der Riley-Viper schob sich als Dritter zwischen die Zuffenhausener Phalanx. Den schnellsten Audi fuhr GT1-Weltmeister Markus Winkelhock (mit Canache, Pumpelly und Latif) auf Platz neun. Das dritte Training beginnt um 2 Uhr deutscher Zeit.


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